Die Offerte von Electronic Arts zur feindlichen Übernahme des Konkurrenten Take 2 galt rund ein halbes Jahr lang, jetzt reden die Unternehmen wieder miteinander - und zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Electronic Arts ist weiterhin an einer Übernahme oder zumindest Zusammenarbeit mit
Take 2 interessiert, will aber nun eine gründliche Buch- und Unternehmensprüfung vornehmen. Take 2 hatte im Rahmen der Abwehrschlacht immer gesagt, dass die von EA gebotenen rund 2 Milliarden US-Dollar (1,3 Milliarden Euro) angesichts des Wertes der GTA-Reihe und anderer erfolgreicher Titel viel zu niedrig seien.
Nun haben sich die Firmenbosse Strauss Zelnick von Take 2 und John Riccitiello von EA darauf geeinigt, die weiterlaufenden Verhandlungen hinter verschlossenen Türen fortzusetzen. Falls nichts Außergewöhnliches passiert, erfährt die Öffentlichkeit erst dann Neues über die Angelegenheit, wenn entweder EA tatsächlich Take 2 übernimmt, die Unternehmen sich zusammenschließen oder die Gespräche endgültig gescheitert sind.
Eine Hürde hat Electronic Arts mittlerweile genommen: Die US-Wettbewerbsbehörde hat grundsätzlich grünes Licht für einen Zusammenschluss der beiden Unternehmen gegeben.
(ps)
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