GC 08: Larrabee und Quake Wars Ray Traced

Forschungsarbeit bietet noch immer Optimierungspotenzial

Für Intel ist Raytracing ein spannendes Forschungsgebiet. Es verspricht höhere Bildqualität, denn Effekte wie Brechungen und Spiegelungen durch Oberflächen wie Wasser und Glas sind für Raytracing-Spiele kein Problem. Mit der kommenden Larrabee-Grafikkarte kann zudem fehlende Rechenleistung ausgeglichen werden. Golem.de sprach mit Intel-Forscher Daniel Pohl über Vor- und Nachteile von Raytracing, sein neuestes Projekt Quake Wars Ray Traced und die Möglichkeiten, die Larrabee bieten kann.

Anzeige

Passend zur Games Convention und dem fast parallel verlaufenen Intel Developer Forum hat Daniel Pohl mit seinem Forschungsteam bei Intel "Enemy Territory - Quake Wars" mithilfe einer Raytracing Engine umgesetzt. Die bestehende Engine wurde weiter optimiert und erreicht auf einem einzelnen Rechner 20 bis 30 Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Der Forschungsrechner hat es allerdings in sich, denn das System setzt auf eine Hauptplatine mit vier Sockeln, die jeweils mit einer Sechskern-CPU (2,66 GHz) bestückt sind. Intel hat diese CPU noch nicht offiziell vorgestellt.

 

Ganze 24 CPU-Kerne arbeiten also daran, die Bilder auf den Monitor zu bringen. Immerhin sind die Fortschritte beachtlich. Zum einen handelt es sich jetzt um ein halbwegs aktuelles Spiel, das mit einem Raytracer dargestellt werden kann. Gleichzeitig braucht es keinen Rechnerpark mehr, der etwa genutzt wurde, als Daniel Pohl zusammen mit anderen an der Universität Erlangen und der Universität des Saarlandes Quake 3 Arena mit Raytracing umsetzte. Die letzte Generation des Forschungsprojekts in Form einer Quake-4-Umsetzung kam intern auf höhere Bildraten. Damals stand Pohl noch ein Dual-Xeon-System mit insgesamt acht Kernen zur Verfügung.

Quake Wars Raytraced
Quake Wars Raytraced
Quake Wars Raytraced ist offenbar aufgrund der Aktualität etwas anspruchsvoller, ist das Spiel doch erst im Jahr 2007 erschienen. Neben den optischen Verbesserungen erlaubt die neue Raytracing-Engine jetzt auch eine skellettbasierte Animation von Spielfiguren, die leider in dem Video noch nicht zu sehen ist. Insgesamt wurde viel an der Dynamik der Engine gedreht.

Dabei ist der Raytracer trotz der enormen Fortschritte noch immer nicht so optimiert, wie es traditionelle Rasterizer-Spiele sind. Texturkompression wird nicht genutzt und damit wird die Bandbreite auf dem Forschungssystem (nur PCIe x1) zum Flaschenhals und allein das Filtern der Texturen kostet rund 30 Prozent der Rechenzeit. Mehr als 40 Bilder die Sekunde sind technisch derzeit nicht möglich. Das wird sich erst mit der kommenden Technikgeneration ändern, wenn Daniel Pohl auch Zugriff auf Nehalem-Systeme und PCIe der zweiten Generation hat.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Ford Prefect 26. Aug 2008

Ich glaub du weisst einfach gar nicht, wie Radiosity funktioniert. Ansonsten würdest du...

du nicht 26. Aug 2008

Dann Probier doch mal bitte aus wie viele CPU! Kerne du benötigst um darauf Quake Wars...

du nicht 26. Aug 2008

Also ganz ehrlich... auch wenn das was dein Vorredner gesagt hat so nicht korrekt ist...

du nicht 26. Aug 2008

Nur ist das wohl auch die ineffizienteste Methode die man benutzen kann. Mit einer...

du nicht 26. Aug 2008

Dein Wissen ist nicht auf dem neuesten Stand, Du vergleichst Äpfel mit Birnen und hast...

Kommentieren




Anzeige
  1. Software Developer (m/w) – LINUX EXPERT
    OMICRON electronics GmbH, Klaus (Austria)
  2. Senior Software-Entwickler .NET (m/w)
    IDpendant GmbH, Unterschleißheim bei München (Reisebereitschaft)
  3. Senior Web Developer (m/w)
    Zieltraffic AG, München
  4. Business- / Service-Analyst (m/w)
    ADAC e. V., München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Anzeige

Die neuesten Browsergames auf browserhits.de


Meistgelesen
  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  4. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  5. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 201 | letzter Beitrag 08:32 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 02:39 Uhr

Mehr


  1. Bioware

    Kurz die Welt retten in der Demo zu Mass Effect 3

  2. Adobe

    Photoshop CS6 mit Content-Aware Move

  3. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  4. Lensbaby

    Teleobjektiv mit absichtlicher Unschärfe

  5. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  6. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  7. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  8. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  9. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  10. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

Pegatron: Übt Apple Druck auf OEM-Hersteller von Ultrabooks aus?
Pegatron
Übt Apple Druck auf OEM-Hersteller von Ultrabooks aus?

Chinesischen Berichten zufolge gibt die frühere Asus-Tochter Pegatron die Fertigung der Zenbooks ab. Grund soll Druck von Apple sein, das Pegatron mit einem Entzug von iPad-Aufträgen gedroht haben soll.

  1. Wegen Ivy Bridge Die Preise für Ultrabooks fallen
  2. Ultrabook Erste Benchmarks von Intels Ivy Bridge ULV
  3. Trinity AMDs Ultrabook-Erwiderung vielleicht erst im Juni 2012

Desktop-Roadmap: Mozilla hat mit Firefox 2012 viel vor
Desktop-Roadmap
Mozilla hat mit Firefox 2012 viel vor

Mozilla hat seine Roadmap für die Desktopversion von Firefox aktualisiert und plant demnach für 2012 zahlreiche Neuerungen. Firefox bekommt ein Login, soll als Metro-Version für Windows 8 umgesetzt werden, Nutzer besser vor Tracking schützen und schneller werden.

  1. Browser Firefox 10.0.1 bringt Fehlerkorrekturen
  2. Firefox Neue Seite für neue Tabs
  3. Firefox Updates in aller Stille

  1. Re: Unsere tägliche Apple Meldung gib uns heute ...

    Blablablublub | 09:42

  2. Re: Schlag ins Gesicht für bewusste...

    AsoraX | 09:39

  3. Re: So was gibt es noch?

    Rapmaster 3000 | 09:36

  4. Re: Und ich dachte erst, Canonical hätte mal mehr...

    Tiles | 09:34

  5. Danke für die Antworten

    derKlaus | 09:33


  1. 09:29

  2. 08:55

  3. 08:33

  4. 08:17

  5. 08:13

  6. 06:01

  7. 18:20

  8. 18:13


Zum Artikel