Neue Briefmarke der Deutschen Post kommt per SMS

Mobiler Service kommt den Kunden fast doppelt so teuer

Die Deutsche Post bietet zusammen mit den Mobilfunkbetreibern T-Mobile und Vodafone im Testlauf den Briefmarkenkauf am Handy an. Der Bezahlcode kann per Hand geschrieben werden. Doch die Post lässt sich den mobilen Kauf teuer bezahlen.

Anzeige

Das neue "Handyporto" der Deutschen Post macht das Frankieren von Briefen und Postkarten per SMS möglich. Standardbriefe und Postkarten lassen sich so versenden, auch wenn man keine Briefmarke zur Hand hat. Dazu muss der Nutzer eine SMS mit dem Stichwort "Brief" oder "Karte" an die Nummer 22122 schicken oder anrufen. Daraufhin erhält der Absender einen zwölfstelligen Code. Dieser kann dann handschriftlich auf die Postkarte oder den Brief übertragen werden, um die Sendung zu frankieren.

In Kooperation mit den Netzbetreibern T-Mobile und Vodafone wird der Service ab dem 15. August 2008 in einem Test angeboten, teilt die Post mit. Zunächst bietet der Logistikkonzern das Handyporto nur für Postkarten und Standardbriefe an. Der Preis liegt mit 85 Cent für die Postkarte fast doppelt so hoch wie für den derzeitigen Portopreis der Postkarte von 45 Cent. Beim Briefversand kassiert die Post beim Handyporto ebenfalls 40 Cent mehr als bei der Briefmarke am Schalter oder vom Automaten, wo der Standardbrief bis 20 Gramm 55 Cent kostet. Dazu kommen die Kosten für den Versand der SMS über den Mobilfunkbetreiber.

Der Dienst Stampit Web der Post erlaubt bereits seit 2005, Sendungen über das Internet zu frankieren. Dabei wird für Neukunden ein Einmalbetrag von 3 Euro fällig.

Zudem ist es möglich, online das Porto für Päckchen und Pakete zu bezahlen und als Strich-Code-Label auszudrucken. Bei dem Internetprodukt "DHL Paket" liegt der Preis um jeweils 1 Euro unter den Gebühren am Schalter. Beispielsweise kosten Pakete bis 10 kg am Postschalter 6,90 Euro, im Webportal nur 5,90. Für Päckchen wird für einen Aufpreis von 1 Euro, wahlweise auch eine Versicherung bis 25 Euro angeboten. Die so am Drucker erzeugten Etiketten werden auch an den automatischen Packstationen der Post akzeptiert. Derzeit betreibt das Unternehmen etwa 1.000 DHL-Packstationen in Städten ab 50.000 Einwohnern.

Laut einem Pressebericht soll zudem durch eine Kooperation mit der Supermarktkette bald in jeder Aldi-Filiale eine Selbstbedienungsstation der Post stehen.


blah 20. Aug 2008

da es nur zahlen sind, ist die abfrage in einer - sagen wir 100 mio datensätze - großen...

kerewe 19. Aug 2008

... zu dem man sich unter http://www.handyporto.365wom.com/ anmelden - besser...

johnny doe 19. Aug 2008

Total agree!

istÜberDieIP... 19. Aug 2008

also wenn wir folgendes milchmädchenhaft und grob zusammenfassen: -Entwerfen von...

Holgi 19. Aug 2008

korrigiere mich: der war kostenlos. Sie haben eine Position mit "Verpackungskosten" 1,95...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Mitarbeiter Support (m/w) Operation Services
    Viega GmbH & Co. KG, Attendorn
  2. Inbetriebnehmer / Programmierer (m/w)
    Luft- und Thermotechnik Bayreuth GmbH, Goldkronach
  3. Projektmanager (m/w) Strukturen & Prozesse
    über Konstroffer & Partner Personalmarketing KG, Norddeutschland
  4. Mobile Developer (m/w)
    Mobile Software AG, München

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: StarCraft II: Heart of the Swarm (Add-On)
    12,87€
  2. NEU: Gewinnspiel zum 20. Geburtstag der PlayStation
    (Teilnahme über Kauf eines PSN-Code im Wert von über 30 EUR)
  3. TOP-PREIS: Dead Space 3 Download
    2,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. ODST

    Gratis-Kampagne für Halo Collection wegen Bugs

  2. Medienbericht

    Axel Springer will T-Online.de übernehmen

  3. Directory Authorities

    Tor-Projekt befürchtet baldigen Angriff auf seine Systeme

  4. Zeitserver

    Sicherheitslücken in NTP

  5. Core M-5Y10 im Test

    Kleiner Core M fast wie ein Großer

  6. Guardians of Peace

    Sony-Hack wird zum Politikum

  7. Urheberrecht

    Flickr Wall Art nutzt keine CC-Bilder mehr

  8. Rohrpostzug

    Hyperloop entsteht nach Feierabend

  9. IT-Bereich

    China will ausländische Technik durch eigene ersetzen

  10. Chaton

    Samsung schaltet seinen Messenger ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Netzverschlüsselung: Mythen über HTTPS
Netzverschlüsselung
Mythen über HTTPS
  1. Websicherheit Chrome will vor HTTP-Verbindungen warnen
  2. SSLv3 Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus
  3. TLS-Verschlüsselung Poodle kann auch TLS betreffen

ROM-Ecke: Pac Man ROM - Android gibt alles
ROM-Ecke
Pac Man ROM - Android gibt alles
  1. ROM-Ecke Slimkat - viele Einstellungen und viel Schwarz

Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
Jahresrückblick
Was 2014 bei Golem.de los war
  1. In eigener Sache Golem.de sucht (Junior) Concepter/-in für Onlinewerbung
  2. In eigener Sache Golem.de offline und unplugged
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Videoredakteur/-in

    •  / 
    Zum Artikel