Anzeige

Brille für Sehbehinderte warnt vor Hindernissen

Assistenzsystem erkennt bewegte und stationäre Hindernisse

Forscher des niederländischen Unternehmens Philips haben ein Assistenzsystem entwickelt, das Sehbehinderten die Orientierung erleichtern soll. Ein System aus einer Kamera, mehreren Sensoren und einem Computer teilt dem Nutzer mit, wenn bewegliche oder stationäre Hindernisse vor ihm auftauchen.

Das Assistenzsystem ist in erster Linie für Patienten gedacht, deren Sehfähigkeit nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma eingeschränkt ist. Aufgabe des Systems sei es, sehbehinderte Menschen auf Hindernisse außerhalb ihres eingeschränkten Sichtfeldes aufmerksam zu machen, so die Entwickler.

Anzeige

Kern des Systems sind eine Kamera, mehrere Sensoren, ein kleiner Computer und ein Armband. Einer der Bewegungssensoren, ein Beschleunigungsmesser und die Kamera werden an einer Brille angebracht. Ein zweiter Bewegungssensor wird zusammen mit dem Computer am Körper, beispielsweise am Gürtel, getragen.

Die Bewegungssensoren erfassen die Bewegungsrichtung und die Geschwindigkeit des Trägers. Die Kamera nimmt unterdessen dessen Umfeld auf. Die gesammelten Daten übertragen Kamera und Sensoren drahtlos über ein sogenanntes "Wireless Personal Area Network" (WPAN) an den Computer. Als Übertragungsstandard könnte ZigBee dienen, meinen die Wissenschaftler.

Aus den Daten der Kamera und der Sensoren errechnet der Computer, ob sich ein Hindernis in der Blick- und Bewegungsrichtung des Trägers befindet. Dabei kann das System feststellen, ob das Hindernis statisch ist oder ob es sich bewegt, auch wenn der Träger sich seinerseits bewegt. Das sei, so die Philips-Entwickler, "ein Pluspunkt des Assistenzsystems". Ein weiterer Pluspunkt sei, dass das System zudem erkennen könne, ob der Träger mit diesem Hindernis zusammenstoßen kann. In diesem Fall schickt das System eine Alarmmeldung an das Armband, das ein akustisches Signal aussendet oder zu vibrieren beginnt.

Auf das System hat das niederländische Unternehmen Philips ein Patent angemeldet.


eye home zur Startseite
Andreas Heitmann 14. Aug 2008

So lustig das zuerst klingt, aber ein Visor a la Geordi LaForges ist machbar. Man...

RPGamer 14. Aug 2008

Wer einmal einem blinden begegnet ist, der weiß das diese meistens (obwohl sie nichts...

Lady Oscar 14. Aug 2008

... wieso "das Assistenzsystem in erster Linie für Patienten gedacht , deren Sehfähigkeit...

Lady Oscar 14. Aug 2008

Stolperdraht? Bist wohl in den 80ern hängengeblieben? Die Brille nutzt "Wireless...

hinterhalt 14. Aug 2008

da haste mühsam einen Stolpendraht vor dem Eingang des Blindenheims gespannt, die Kamera...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Domain Architect (m/w) für Business Architecture und Design
    Allianz Managed Operations & Services SE, München
  2. (Junior) Technical Consultant Automotive Vernetzte Dienste (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, München, Gaimersheim, Leinfelden-Echterdingen
  3. Graduate Research Assistant / Research Associate (m/w) at the Chair of Complex and Intelligent Systems
    Universität Passau, Passau
  4. IT-Consultant (m/w) Neue Technologien
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Battlefield 1 angespielt

    Zeppeline, Sperrfeuer und die Wiedergeburts-Spritze

  2. Förderung

    Telekom räumt ein, dass Fiber-To-The-Home billiger sein kann

  3. Procter & Gamble

    Windel meldet dem Smartphone, wenn sie voll ist

  4. AVM

    Routerfreiheit bringt Kabel-TV per WLAN auf mobile Geräte

  5. Oculus App

    Vive-Besitzer können wieder Rift-exklusive Titel spielen

  6. Elektroauto

    Supersportwagen BMW i8 soll 400 km rein elektrisch fahren

  7. Keine externen Monitore mehr

    Apple schafft Thunderbolt-Display ersatzlos ab

  8. Browser

    Safari 10 soll auch auf älteren OS-X-Versionen laufen

  9. Dota

    Athleten müssen im E-Sport mehr als nur gut spielen

  10. Die Woche im Video

    Superschnelle Rechner, smarte Zähler und sicherer Spam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Telefonabzocke: Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
Telefonabzocke
Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
  1. Security Ransomware-Bosse verdienen 90.000 US-Dollar pro Jahr
  2. Security-Studie Mit Schokolade zum Passwort
  3. Festnahme und Razzien Koordinierte Aktion gegen Cybercrime

Autotracker Tanktaler: Wen juckt der Datenschutz, wenn's Geld gibt?
Autotracker Tanktaler
Wen juckt der Datenschutz, wenn's Geld gibt?
  1. Ubeeqo Europcar-App vereint Mietwagen, Carsharing und Taxis
  2. Rearvision Ex-Apple-Ingenieure entwickeln Dualautokamera
  3. Tod von Anton Yelchin Verwirrender Automatikhebel führte bereits zu 41 Unfällen

Zenbook 3 im Hands on: Kleiner, leichter und schneller als das Macbook
Zenbook 3 im Hands on
Kleiner, leichter und schneller als das Macbook
  1. 8x Asus ROG 180-Hz-Display, Project Avalon, SLI-WaKü-Notebook & mehr
  2. Transformer 3 (Pro) Asus zeigt Detachable mit Kaby Lake
  3. Asus Zenbook Flip kommt für fast 800 Euro in den Handel

  1. Re: Was viele...

    Ovaron | 15:33

  2. Re: Endlich...

    Berner Rösti | 15:19

  3. Re: Was kostet eigentlich die Vectoring Aufrüstung ?

    Ovaron | 15:15

  4. Re: Rechtsfreier Raum.

    azeu | 15:12

  5. Re: War klar

    Lasse Bierstrom | 15:09


  1. 15:00

  2. 10:36

  3. 09:50

  4. 09:15

  5. 09:01

  6. 14:45

  7. 13:59

  8. 13:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel