Verschlüsselung macht RFID-Chips sicher
Siemens entwickelt Kryptographie für Funkchips
Siemens will RFID-Chips mittels Verschlüsselung abhörsicherer machen. Wie mit der digitalen Signatur könne so die Echtheit des Chips und der damit versehenen Ware überprüft werden.
RFID-Chips werden immer häufiger eingesetzt. Doch manche der Chips sind leicht abhör- und damit kopierbar, wie niederländische und englische Forscher im Frühjahr 2008 am Beispiel des MiFare-RFID-Chips vorführten. Damit soll in Zukunft Schluss ein: Siemens will RFID-Chips durch Verschlüsselung fälschungssicher machen. Die Chips sollen beispielsweise damit versehene lebenswichtige Medikamente, Fahrzeugteile oder Luxusgüter von Fälschungen unterscheidbar machen.
Dazu haben Siemens-Mitarbeiter ein Authentifizierungsverfahren für die Funkchips entwickelt, das auf asymmetrischer Kryptographie beruht. Wird der Chip mit einem Lesegerät geprüft, verschlüsselt er seine Antwort auf die Abfrage mit seinem persönlichen Schlüssel. Kann das Lesegerät die Antwort mit dem öffentlichen Schlüssel des Chips entschlüsseln, ist dessen Echtheit bewiesen - und damit auch die der Ware, die mit dem Chip versehen ist. Die Prüfung soll nur eine Zehntelsekunde in Anspruch nehmen. "Unbefugtes Abhören der Daten und Kopieren der Chips" sei dann nicht mehr möglich, verspricht Siemens.
Bislang sei laut Siemens eine Authentifizierung von RFID-Chips nicht möglich gewesen, da solche Verfahren zu viel Energie und Rechenleistung in Anspruch genommen haben. Den Siemens-Entwicklern sei es nun gelungen, die Algorithmen so zu verbessern, dass weniger Rechenleistung nötig ist. Den Energiebedarf haben sie dadurch verringert, dass sie nicht programmierbare Schaltungselemente statt eines programmierbaren Prozessors einsetzten.






Hey das kannst du doch nicht machen. Rück raus mit den Schlüsseln raus. Oder teile doch...
Mensch das sollte man den Entwicklern schnell mitteilen. Asymmetrische Verschlüsselung...
:) Tja, offensichtlich nicht. Hier hat ja schon jemand den Spruch von Dieter Nuhr...
LOL, einfach köstlich. Mensch, das haben die bei der Entwicklung doch komplett übersehen.
Ich vermute das kann man bei Wikipedia (.en und nicht .de wie DEleterz) nachlesen: Die...
Kommentieren