Microsoft: 11 Patches beseitigen 25 Sicherheitslecks

Angreifer können Schadcode einschleusen und ausführen

Aus den 12 geplanten Sicherheitspatches für Windows und Microsofts Office-Paket wurden nur noch 11. In einem Update für den Windows Media Player wurde in letzter Sekunde noch ein Fehler gefunden, so dass dieses nicht erschienen ist. Allein in Microsofts Office-Produkten wurden 14 Sicherheitslücken geschlossen, 5 Fehler gibt es im Internet Explorer und weitere 6 Sicherheitslecks stecken im Betriebssystem von Microsoft.

Anzeige

Ein als gefährlich eingestuftes Sicherheitsleck befindet sich im ActiveX-Control des Snapshot Viewer für die Datenbanksoftware Access und ist seit über einem Monat bekannt. Über eine präparierte Webseite lässt sich beliebiger Programmcode ausführen und ein Unbefugter erhält vollständigen Zugriff auf das System. Mit einem Patch soll der Fehler in Office 2000, XP und 2003 beseitigt werden. Ein einzelner Patch für den Snapshot Viewer für Microsoft Access soll später nachgereicht werden, ein Datum dafür ist nicht bekannt.

Außerdem korrigiert Microsoft das seit ebenfalls über einem Monat bekannte Sicherheitsleck in Word, über das Angreifer gleichfalls beliebigen Code auf fremde Systeme schleusen können. Nun hat Microsoft endlich mit einem Patch reagiert, der den Fehler in Office XP sowie 2003 beseitigen soll.

Gleich vier Sicherheitslücken muss Microsoft in Excel beseitigen, wovon drei als gefährlich gelten, weil darüber Schadcode ausgeführt werden kann. Über ein weiteres Sicherheitsleck können Unbefugte Zugriff auf verschlüsselte Dateien erhalten, weil temporär abgelegte Kennwörter nicht korrekt gelöscht werden. In allen Fällen muss ein Opfer lediglich zum Öffnen einer manipulierten Excel-Datei gebracht werden. Die Ursache liegt in fehlerhaften Prüfungen der Indexwerte, des Arrayindex und der Datensätze einer Excel-Datei.

Alle Works-Pakete sind von den Fehlern nicht betroffen. Für alle Ausführungen von Excel für Windows und MacOS X und den Excel-Viewer sowie das Office Compatibility Pack steht ein Patch bereit. Auch für den SharePoint Server 2007 gibt es einen Patch, weil eines der Sicherheitslecks auch darin zu finden ist und die Ausweitung von Benutzerrechten zulässt.

In der Präsentationssoftware PowerPoint stecken gleich mehrere Sicherheitslecks. Alle drei Fehler können zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden, indem einem Opfer eine entsprechend modifizierte PowerPoint-Datei untergeschoben wird. Ein Patch für Office 2000, XP, 2003 sowie 2007 steht als Download bereit.

Microsoft: 11 Patches beseitigen 25 Sicherheitslecks 

SC2 18. Aug 2008

Unsinn, seit SP3 gibt es für WinXP nicht wirklich viele Patches. Und wer den MBSA...

RaiseLee 13. Aug 2008

Dann wäre es doch kein Temp mehr :-)

c & c 13. Aug 2008

Naja.. um nicht im Falle des Falles alles neu herunterladen zu müssen? Ist ja bei der...

c & c 13. Aug 2008

Das bringt aber nichts da die neuen Dateien nicht vorhanden sind. Deshalb braucht man ja...

TimTim 13. Aug 2008

Wozu archivierst du die Patches??? Es kann durchaus sein, dass durch ein Update weniger...

Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungsadministrator/IT-L- eiter (m/w)
    Wwe. Th. Hövelmann GmbH & Co. KG, Rees
  2. Web-Entwickler (m/w) mit Schwerpunkt PHP
    LLG Media GmbH, Bonn
  3. Gruppenleiter (m/w) für Software-Qualitätsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen bei Stuttgart
  4. Ingenieur (m/w) Informationstechnik
    Netze BW GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hoverboard

    Schweben wie Marty McFly

  2. Nepton 120XL und 240M

    Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser

  3. Deutsche Telekom

    Umstellung auf VoIP oder Kündigung erst ab 2017

  4. HTC

    Desire 820 Mini mit Quad-Core-Prozessor und 5-Zoll-Display

  5. Merkel auf IT-Gipfel

    Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig

  6. Elektromobilität

    Die Chipkarte für die Ladesäule

  7. Next Century Cities

    32 US-Städte wollen Glasfaserausbau selbst machen

  8. Azure-Server

    Microsoft und Dell bringen Cloud in a Box

  9. GNU

    Emacs 24.4 mit integriertem Browser

  10. IT-Gipfel 2014

    De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

Dell Latitude 12 Rugged Extreme im Test: Convertible zum Fallenlassen
Dell Latitude 12 Rugged Extreme im Test
Convertible zum Fallenlassen
  1. Lenovo Neues Thinkpad Helix wird dank Core M lüfterlos
  2. PLA, ABS und Primalloy 3D-Druckermaterial und M-Discs von Verbatim
  3. Samsung Curved Display Gebogener 21:9-Monitor für PCs

Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

    •  / 
    Zum Artikel