Angetestet: Radeon 4870 X2 mit 2 GByte schneller als GTX-280

Erste Serienkarte mit 2-Gigabyte-Speicher im Test

Diesmal hat AMD den selbst gesetzten Termin eingehalten: Noch mitten in der Feriensaison steht die neue High-End-Karte "Radeon 4870 X2" in den Läden. Für rund 400 Euro ist die Grafikkarte mit zwei Prozessoren in vielen Tests deutlich schneller als Nvidias Flaggschiff Geforce GTX-280, braucht aber auch so viel Strom wie bisher keine Desktopkarte.

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Anders als die Prozessorsparte bringt AMDs Grafikabteilung ATI derzeit entsprechend ihrer Roadmap ein überzeugendes Produkt nach dem anderen auf den Markt: Der Grafikprozessor RV770 überzeugte schon auf den Grafikkarten Radeon 4850 und 4870. Dabei sind auch die Preise attraktiv. Schon kurz nach dem Marktstart Ende Juni 2008 waren die beiden Karten für rund 150 beziehungsweise 250 Euro zu haben, die 4870 taucht inzwischen schon unter 200 Euro auf.

AMD Radeon 4870 X2
AMD Radeon 4870 X2
Da die 4870 in der Rechenleistung bei den meisten Spielen schon zur GTX-280 aufschließt, für die Nvidia ursprünglich 549 Euro als Preis empfahl, blieben dem Marktführer bei Spielegrafikkarten nur massive Preissenkungen übrig. So ist Nvidias Schnellste inzwischen um 360 Euro erhältlich, die GTX-260, mit 309 Euro gestartet, kostet nur noch um 260 Euro.

Von der Mitte nach oben: AMDs Grafikstrategie
Von der Mitte nach oben: AMDs Grafikstrategie
Vom RV770 hat AMD nun aber den Grafikprozessor "R700" abgeleitet, welcher der bereits mit der 3870 X2 eingeführten klaren Strategie folgt: Zuerst kommt eine GPU der Oberklasse auf den Markt, zwei dieser Chips auf einer Karte bilden dann AMDs High-End-Modell. Da diese Karte dann auch preislich mit Nvidias Flaggschiffen konkurrieren kann, muss sie auch mit diesen verglichen werden. Wie ein Hardwarehersteller die Leistung eines Produkts erreicht, ob mit einer oder zwei GPUs, ist dabei nebensächlich.

Günstiger und trotzdem schneller
Günstiger und trotzdem schneller
Für AMD sind die Doppelwhopper neben dem Titel "Schnellste Grafikkarte der Welt" auch als gewinnbringendes Produkt interessant, da sie viel einfacher aufgebaut und damit billiger herzustellen sind als Nvidias GX2-Karten. Anders als bei diesen, aus zwei Platinen zusammengesetzten Geräten, bestehen die X2-Karten von AMD nur aus einem Board. Darauf sitzen hintereinander zwei GPUs, die von einem einzelnen Lüfter gekühlt werden. Zudem dürfte die Fertigungsausbeute bei zwei Prozessoren mit kleinerem Die günstiger sein als bei einem Monsterchip wie Nvidias GT-200. Auch Intel führt für sein Konzept der zwei Dies in einem Chipgehäuse, wie bei allen aktuellen Quad-Cores dieses Herstellers, die Ausbeute als Grund für dieses Design an.

Das Konzept hat jedoch auch technische Nachteile: Zwei Prozessoren haben eine höhere Leistungsaufnahme als einer, und die Treiber müssen für jedes einzelne Spiel an das Konzept der Multi-GPUs angepasst werden.

Während beim Vorabtest der 4870 X2 noch ein Prototyp von AMD vermessen wurde, erreichte Golem.de kurz vor Ablauf der Sperrfrist eine Serienkarte von Sapphire. Neben der Grafikkarte werden dabei die Advanced-Version von 3DMark Vantage sowie PowerDVD 7 und die DVD-Suite von CyberLink mitgeliefert.

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GrinderFX 17. Aug 2008

EBEN NICHT. Es ist ein anderer preisrahment und auch nicht das selbe marktsegment. Es...

WTFIT 17. Aug 2008

Kann sein das mehr als 60 Bilder pro Sekunde nicht erkennen kann, du merkst aber sehr...

GoD 17. Aug 2008

Zumindest bei Nvidia, der 177.89-Treiber hat keine Mikroruckler mehr.

Philo 17. Aug 2008

ich begrüße es, daß amd/ati endlich auch mal ein Flaggschiff aufweisen kann. der...

safd 16. Aug 2008

du kannst doch hier nicht informationen von professionellen Testern posten... das ist...

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