Erneut Diskussion um Zukunft von Reiser4
Theodore Ts'o empfiehlt Btrfs als Alternative
Wieder einmal tauchte die Frage, warum das Dateisystem Reiser4 noch nicht im offiziellen Linux-Kernel ist, auf der Linux-Kernel-Mailingliste auf. Doch die Probleme seien noch immer dieselben, bemerkte Theodore Ts'o und empfahl als Alternative Btrfs.
Ryan Hope stellt die schon oft diskutierte Frage. Er verwende Reiser4 schon eine ganze Weile produktiv, was denn nun noch fehlen würde, damit das Dateisystem in den offiziellen Kernel gelange, wollte er wissen. Doch die Gründe haben sich laut Theodore Ts'o, der momentan an Ext4 arbeitet, nicht geändert.
Die Kernel-Entwickler hatten sich unter anderem an dem Plug-in-Modell des Reiser-Dateisystems und an den Sperrmethoden gestört. Da sich Hans Reiser aufgrund seiner Verurteilung nicht mehr um das Dateisystem kümmern kann und seine Firma Namesys nicht mehr existiert, sei die Zukunft des Dateisystems fraglich.
Daraufhin meldete sich jedoch Edward Shishkin zu Wort. Er will weiter an Reiser4 arbeiten, um das Dateisystem doch noch in den offiziellen Kernel zu bringen.
Ts'o hingegen empfahl an Reiser4 Interessierten, sich einmal Btrfs anzusehen. Das habe viele Funktionen, die auch ReiserFS und Reiser4 haben, darüber hinaus aber auch Funktionen, die es sogar mit ZFS aufnehmen könnten. Außerdem sei der Entwickler kein Verrückter und arbeite mit den Linux-Kernel-Entwicklern gut zusammen, so Ts'o.
Btrfs befindet sich noch in der Entwicklung. Gerade erst erschien die Version 0.16, die mit Access-Control-Lists umgehen kann.






Zitat: "Außerdem sei der Entwickler kein Verrückter und arbeite mit den Linux-Kernel...
ein echtes killersystem! todgeil!
hahaha :-D
LOL - alle doof, außer Mutti ;-)
Es gibt auch in den USA solche und solche Gefängnisse. Das reicht von überfüllten...
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