Test: Gigabyte M912 - das erste Netbook als Tablet-PC (Upd)

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Konstruktion
M912 auf A4-Blatt
M912 auf A4-Blatt
Weder Tastatur noch Bildschirm allein sind beim M912 die begrenzenden Elemente, über die der Formfaktor definiert wurde. Neben der Tastatur im Raster von 15,4 mm bleibt ein Rand von 12 mm, um das Display sind es an den Seiten 2 cm. Letzteres ist aber durch das Tablet-Design geboten, irgendwo muss man das Gerät schließlich festhalten, wenn der Bildschirm umgeklappt ist.

Tastatur 1:1 bei 96 dpi (nach Klick)
Tastatur 1:1 bei 96 dpi (nach Klick)
Die Tastatur entspricht in Größe und Layout den Eee-PCs 701 sowie 900 und eignet sich mit einer Gesamtbreite von 20,7 cm nicht zum Zehnfingerschreiben. Die Tasten verfügen über einen vergleichsweise hohen Hub mit klarem Anschlag. Aber schon bei gefühlvollem Tippen biegt sich die Tastatur stark durch, sie federt dabei auch unmittelbar zurück. Das ist recht gewöhnungsbedürftig.

An dieser Nase bleibt die Hand leicht hängen
An dieser Nase bleibt die Hand leicht hängen
Gleiches gilt auch für die beiden Nasen, an denen sich das Display im Tablet-Modus einklinkt. Sie stehen neben der untersten Zeile der Tastatur 2,2 mm aus dem Gehäuse und kollidieren beim Tippen schnell mit den Handkanten. Das 5 x 4 cm große Touchpad entspricht dem Standard anderer Netbooks, es sitzt in der Mitte des Gehäuses, nicht vor der Mitte der Leertaste. Davor liegen die Maustasten, die leicht in die Oberschale versenkt sind - so erwischt man sie nicht irrtümlich.

Größenvergleich mit Eee-PC 900
Größenvergleich mit Eee-PC 900
Laut Gigabyte verzögerte sich die Vorstellung des M912, weil die Ingenieure ein besonders zuverlässiges Scharnier für das Display entwickeln wollten. Dieses Ziel scheint bei unserem Testgerät auch erreicht: Sowohl beim Betrieb per Tastatur als auch im Tablet-Modus wirkt die Mechanik sehr stabil. Bei jedem Öffnungswinkel - prinzipbedingt kann man den Bildschirm ganz aufklappen - sitzt das Display fest, es verstellt sich nicht. Bei Benutzung in Fahrzeugen federt der Monitor aber stärker als bei Netbooks, deren Display an beiden Seiten befestigt ist.

Größenvergleich mit Medion E1210
Größenvergleich mit Medion E1210
Wenn man das Display auf die Tastatur klappt, kann es sich durch die Nasen auf der Oberschale nicht mehr verschieben. Dann sucht man jedoch nach einem Stift zur Bedienung des Touchscreens. Den hat Gigabyte an der linken oberen Ecke des Displays versteckt, er ist zudem nur 10,5 cm kurz. Für die gelegentliche Benutzung reicht das aus. Wer den Tablet-Modus häufig nutzt, besorgt sich aber lieber einen auch als PDA-Pen bekannten Stift im Kugelschreiberformat.

Der Touchscreen bedingt auch den mit 11,6 mm recht dicken Deckel des Netbooks. Da auch eine 2,5-Zoll-Festplatte noch Platz finden musste, ergeben sich Maße von 23,5 x 18 x 3,8 cm. Das M912 ist damit so dick wie Standardnotebooks, seine Grundfläche nimmt aber immer noch deutlich weniger Raum ein als beispielsweise bei einem 12-Zoll-Notebook. Die Ausstattung - und hier vor allem die Festplatte - führt auch zu einem neuen Höchstgewicht für Netbooks: Zusammen mit dem Akku von 32,4 Wattstunden bleibt die Waage erst bei 1.335 Gramm stehen.

Dass es sich bei diesem Gigabyte-Rechner um ein recht ausgefallenes Gerät handelt, zeigt auch der Einschalter - "Wo geht der denn an?" waren die ersten Reaktionen von Kollegen. Gestartet wird der Rechner über einen Schiebeschalter an der rechten Gehäuseseite. Damit kann man ihn auch im Tablet-Modus einschalten, ohne ihn zuvor aufzuklappen.

Die Rückseite des Displays und der Rahmen um den Monitor bestehen aus Hochglanz-Kunststoff, der Staub und Fingerabdrücke wie magnetisch anzieht und freiwillig nicht mehr hergibt. Ob Gigabyte auch ein Poliertuch beilegt, ist noch nicht entschieden.

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vistauser 07. Jan 2009

Also ich hab mir einen 2 GB RAMSTEIN reingetan (selbst nicht direkt ab Werk!) und Vista...

0x42.org 26. Dez 2008

Die vollständige URL zum Artikel lautet: http://0x42.org/blog/archives/59-Linux-auf-dem...

Cobol_d 07. Dez 2008

http://www.0x42.org/blog/ ist für das Gigabyte M912 schon mal ne ganz interessante Seite...

Christian Paulsen 07. Nov 2008

Der N800 hart wie vorher der Zaurus eine sehr gute Handschriftunterstützung: Der eine...

sharky1000 15. Okt 2008

@all Sorry, jetzt muss ich mich entschuldigen. Ich hatte am Anfang des Threads einen...

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Netbux / 29. Jul 2008

Gigabyte M912 im Test

Willi Maltzahn / 29. Jul 2008

Gigabyte M912



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