Open Web Foundation gegründet

Heimat für von der Community entwickelte Spezifikationen im Webumfeld

Die neu gegründete Open Web Foundation (OWF) soll Spezifikationen im Webumfeld, die von der Community entwickelt werden, eine Heimat bieten. Nach dem Vorbild der Apache Software Foundation sollen Methoden, die bei Open Source gut funktionieren, aufgegriffen werden, um die Zahl neu entstehender Spezial-Stiftungen zu reduzieren.

Anzeige

Die Open Web Foundation folgt dem Modell der Apache Software Foundation und will einen einfachen Rahmen für Gemeinschaften bieten, die versuchen, den rechtlichen Anforderungen zur Entwicklung einer breit genutzten Spezifikation gerecht zu werden. Die Idee entstand im Rahmen der Gründung der OpenID Foundation, als sich zeigte, wie schwer es sein kann, die Bedürfnisse von Unternehmen und Individuen unter einen Hut zu bringen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen im Rahmen der Open Web Foundation anderen zur Verfügung gestellt werden, um sicherzustellen, dass eine Spezifikation nicht dazu genutzt werden kann, dass Beteiligte sich gegenseitig verklagen.

Zugleich soll die Open Web Foundation den Trend zu immer neuen, hoch spezialisierten Stiftungen für einzelne Spezifikationen brechen, und die Anstrengungen in diesem Bereich bündeln. Wer sich wie an der Stiftung beteiligen kann, soll in den kommenden Wochen öffentlich diskutiert werden. Bis dahin ist jeder eingeladen, Spezifikationen vorzuschlagen, die im Rahmen der Stiftung entwickelt werden sollten.

Dabei soll sich die Open Web Foundation ausschließlich mit der Entwicklung von Spezifikationen beschäftigen und keinen Code schreiben. Dafür gebe es ausreichend andere Orte, so Scott Kevton, Vorsitzender der OpenID Foundation und einer der OWF-Gründer. Angekündigt wurde die Stiftung von David Recordon (Six Apart). Neben den beiden beteiligen sich unter anderem Joi Ito, Tim O'Reilly sowie die Unternehmen Facebook, Google, MySpace und Yahoo an der Stiftung.


Carl Weathers 25. Jul 2008

Gerade mal 4 Hits beim lieben Herrn Google, ob sie alle vom Siga stammen? http://www...

guckta 25. Jul 2008

proprietaristisch = proprietär + bürokratisch + populistisch ? ;-)

Siga 25. Jul 2008

Nicht jeder ist die Power bei W3C bzw. die W3C ist so langsam, das man es vergessen...

OWFWWFG 25. Jul 2008

Spezifikationen im 'Webumfeld' bündeln die von der 'Community' entwickelt werden...

Kommentieren



Anzeige

  1. Modullead SAP PSM (m/w)
    MAHLE International GmbH, Stuttgart
  2. SAP HCM Key User / Spezialist (m/w) Entgeltabrechnung
    Dürr AG, Bietigheim-Bissingen
  3. SAP QM Business Analyst (m/w)
    Novartis Vaccines, Marburg on the Lahn
  4. Senior Software Entwickler (m/w)
    1eEurope Deutschland GmbH, Holzgerlingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wissenschaft

    Wenn der Quantencomputer spazieren geht

  2. Cloud

    Erstmals betriebsbedingte Kündigungen bei SAP

  3. Microsoft

    Windows 10 Technical Preview ist da

  4. Omnicloud

    Fraunhofer-Institut verschlüsselt Daten für die Cloud

  5. Anonymisierung

    Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken

  6. Gutscheincodes

    Taxi-Unternehmer halten auch Ubertaxi für illegal

  7. Chris Roberts

    "Star Citizen ist heute besser als ich es mir erträumte"

  8. Leistungsschutzrecht

    Google keilt gegen Springer und Burda

  9. Onlinehändler

    Zalando geht an die Börse

  10. Panoramafreiheit

    Wikimedia erreicht Copyright-Änderungen in Russland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel