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Drizzle will MySQL für Web-Applikationen neu erfinden

MySQL-Entwickler arbeiten an abgespeckter Version

Einige MySQL-Entwickler um Brian Aker arbeiten an einer Art abgespeckter Version von MySQL, die auf Web-Anwendungen mit sehr vielen parallelen Anfragen und Multicore-Systemen zugeschnitten ist. Das Projekt Drizzle unterscheidet sich auch in anderen Punkten von MySQL.

Drizzle überführt MySQL in eine Art Microkernel-Design, das zusätzliche Komponenten lädt, wenn diese gebraucht werden. Einige Funktionen von MySQL bleiben von vornherein außen vor, darunter Stored Procedures, Views, Triggers, Query Cache und Prepared Statements. Auch die verfügbaren Feld-Typen wurden reduziert.

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Als Storage-Engine kommt standardmäßig InnoDB zum Einsatz, derzeit noch die alte Version, die auch MySQL mitliefert. Künftig soll aber die neue von Oracle veröffentlichte Version zum Einsatz kommen. Auch andere Engines kommen in Betracht, allerdings nur solche, die bereits als stabil markiert sind. Falcon und Maria sind daher zunächst kein Thema. Letztlich wird Drizzle aber weniger Storage-Engines mitbringen als MySQL.

Große Unterscheide gibt es zudem in der Drizzle zugrunde liegenden Entwicklungsphilosophie, denn das Projekt soll deutlich offener sein als die Entwicklung von MySQL. Unterschiede zwischen internen und externen Entwicklern sollen nicht gemacht werden.

Auch sollen Beiträge von Dritten aufgenommen werden; Aker nennt explizit die Arbeiten von Oracle an InnoDB sowie Patches von eBay und Google. Auch soll Drizzle stark auf externe Bibliotheken setzen, währende in MySQL viel selbst gelöst wurde.

Drizzle wird zudem alte Zöpfe abschneiden und einen C99-Compiler sowie POSIX und Autotools voraussetzen. Systeme, die diese Anforderungen nicht erfüllen, werden nicht unterstützt, darunter auch Windows. Schließlich ist Drizzle auf moderne Hardware 64-Bit-Prozessoren und viele Prozessorkerne ausgelegt, wird aber auch 32-Bit-Systeme unterstützen. Das führt auch dazu, dass Drizzle voraussichtlich nicht komplett kompatibel mit MySQL sein wird.

Drizzle ist kein offizielles Projekt von MySQL oder Sun, auch wenn viele der Drizzle-Entwickler für Sun arbeiten. Der Code steht unter der GPL v2 und ist unter launchpad.net/drizzle zu finden.


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QueryAnalyser 24. Jul 2008

Nun, es hat durchaus einen Grund das bekannt ist, das escapes Aufgrund von string...

dafire 24. Jul 2008

natürlich überprüft man seine sql querys auch noch .. aber dafür braucht man keine...

QueryAnalyser 24. Jul 2008

Und daran merkt man warum so viele Webanwendungen so unsicher sind... Wer sich nicht um...

is klar ne.. 23. Jul 2008

ja .. die achtet sicher auch darauf das keiner javascript oder so einschmuggelt.. ist...

Warummor 23. Jul 2008

Warum sollte man das Rad neu erfinden? Die DB muss doch sowieso die Eingabe parsen und...

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birds-eye-view / 23. Jul 2008



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