VMware will Hypervisor ESXi kostenlos anbieten

Schwacher Ausblick schickt VMwares Aktien auf Talfahrt

Schon Anfang Juli 2008 war klar, dass das zweite Quartal 2008 für VMware kein gutes war. Das Unternehmen senkte seine Umsatzprognose und feuerte Chefin Diane Greene. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz kündigte VMware an, seinen Hypervisor ESXi kostenlos anzubieten. Damit können virtuelle Maschinen direkt ausgeführt werden, ohne dass es eines Host-Betriebssystems bedarf.

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VMwares Umsatz im zweiten Quartal 2008 stieg im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent auf 456 Millionen US-Dollar, der operative Gewinn legte von 47 auf 61 Millionen US-Dollar zu und der Nettogewinn lag mit 52 Millionen US-Dollar ebenfalls deutlich über dem Wert von 34 Millionen US-Dollar im Vorjahr. 2007 konnte VMware seinen Umsatz um 88 Prozent steigern.

Doch obwohl VMwares neuer Chef Paul Maritz von einem soliden Quartal sprach, ließ der schwache Ausblick, den VMware mit den Zahlen gab, den Aktienkurs nachbörslich um 15 Prozent einbrechen. So erwartet VMware für das Gesamtjahr 2008 einen Umsatzwachstum von 42 bis 45 Millionen US-Dollar. Im dritten Quartal 2008 will VMware 462 bis 468 Millionen US-Dollar umsetzen.

VMware verfügt über liquide Mittel von rund 1,5 Milliarden US-Dollar.

Maritz betonte wiederholt, VMware sei mehr als ein Hypervisor-Anbieter, es seien die Infrastruktur-Produkte, für die Kunden VMware bezahlen. Er sieht VMware am Beginn einer dritten Wachstumsphase, nach Etablierung des Hypervisors und der Wandlung von VMware zu einem Anbieter virtueller Infrastruktur will VMware nun mehr Anwendungsfelder und Nutzer erschließen. Helfen sollen günstigere Einstiegsprodukte, wie sie VMware bereits in sein Portfolio aufgenommen hat.

In den nächsten Wochen will VMware seinen Hypervisor ESXi kostenlos anbieten. Die unter dem Namen ESX 3i 2007 veröffentlichte Software wird heute bereits in Server integriert ausgeliefert und erlaubt es, auf entsprechend bestückten Servern virtuelle Maschinen direkt auszuführen. Ein Host-Betriebssystem ist, wie auch beim ESX-Server, nicht notwendig. ESXi kommt mit rund 32 MByte Speicherplatz aus, bietet aber nur Grundfunktionen zur Verwaltung virtueller Maschinen. Derzeit kostet ESXi 495 US-Dollar.

Auswirkungen auf den Umsatz soll die Preissenkung auf Null nicht haben, fast der gesamte Umsatz werde mit VMware Infrastruktur-Produkten erzielt, so Maritz. Vielmehr hofft VMware durch den Schritt sein Geschäft durch eine höhere Verbreitung der eigenen Technik voranzutreiben.


The VirtualiZZer 23. Jul 2008

hmm, kenn ich nicht, aber das ist glaub manuell? Das von Dell gibts hier: http://linux...

Siga 23. Jul 2008

Deswegen würde ich die auch gerne nutzen um Appliances parallel darauf laufen zu lassen...

Rhabarberkuchen 23. Jul 2008

Ähm ... VMware benutzt die Hardware-Virtualisierung nur sehr ungern. Die ist nämlich um...

blafasel 23. Jul 2008

Hm...wie module-rebuild von Gentoo? http://www.gentoo.org/doc/en/kernel-upgrade.xml...

The VirtualiZZer 23. Jul 2008

NACK, sie sollen bittesehr eine einheitliche Schnittstelle im Kernel schaffen, die es...

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