Anzeige

Älteste christliche Bibel der Welt geht ins Netz

Uralte Handschrift wird digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht

Der Codex Sinaiticus ist die älteste erhaltene christliche Bibel der Welt. Allerdings ist der Kodex aus dem 4. Jahrhundert auf vier verschiedene Bibliotheken der Welt verteilt. Jetzt wird die Bibel im Internet wieder zusammengeführt. Die ersten Seiten gehen dieser Tage online.

Anzeige

Ab 24. Juli 2008 werden die ersten Seiten des Codex Sinaiticus im Internet abrufbar sein. Der Codex Sinaiticus stammt aus dem 4. Jahrhundert und gilt als die älteste erhaltene christliche Bibel-Handschrift.

Blatt aus dem Codex Sinaiticus (Quelle: Universität Leipzig)
Blatt aus dem Codex Sinaiticus (Quelle: Universität Leipzig)
Das Werk, das vollständige neue Testament und ein Teil des alten Testaments, umfasst über 800 Seiten sowie 40 Fragmente. Diese befinden sich heute im Besitz des Katharinenklosters nahe dem Berg Sinai in Ägypten, der British Library in London, der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg sowie der Universitätsbibliothek Leipzig. 2006 hatten sich die vier Parteien darauf geeinigt, den Codex zu digitalisieren und im Internet wieder zusammenzuführen.

Zu den ersten Seiten, die diese Woche online gehen, gehören die 86 Seiten aus Leipzig sowie 134 Seiten aus dem Besitz der British Library. Diese umfassen neben dem Markus-Evangelium mehrere Teile des alten Testaments, darunter das Buch der Psalmen und das erste Buch der Chronik. Über die Internetseite Codex-Sinaiticus.net können Wissenschaftler und alle Interessierten hochauflösende Fotos der wertvollen Bibelhandschrift abrufen. Neben den Fotos bietet das Webangebot auch eine komplette Abschrift des griechischen Textes inklusive aller Korrekturen. Abschrift und Manuskripte sind zudem miteinander verlinkt, so dass es möglich ist, zwischen den entsprechende Stellen in beiden Versionen hin- und herzuspringen. Schließlich gibt es englische und deutsche Übersetzungen von ausgewählten Textstellen.

Entdeckt hat die Handschrift Mitte des 19. Jahrhunderts der deutsche Theologe Konstantin von Tischendorf im Katharinenkloster, von wo aus er sie nach St. Petersburg brachte. Tischendorf hatte im Auftrag des russischen Zaren Alexander II. nach alten Handschriften gesucht. Einen Teil der Handschriften durfte Tischendorf mit nach Leipzig nehmen. Einen bedeutenden Teil der Handschrift verkaufte die sowjetische Regierung 1933 nach London. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckten die Mönche des Katharinenklosters nach einem Brand in einem bis dato unbekannten Raum weitere Blätter des Codex.

Die gesamte Handschrift soll bis Juli 2009 digitalisiert und über das Internet abrufbar sein.


eye home zur Startseite
Der_Suchende 22. Sep 2008

Dem kann ich mich nur anschliessen. Naja, fast. Ich bin mehr als überzeugt das es eine...

Marktwirtschaft 27. Jul 2008

Ich sag immer: Eltern sind Zeit ihres Lebens verantwortlich für ihre Kinder!!

Alpha und Omega 25. Jul 2008

Ist nur die Frage ob er das überhaupt will ? Schließlich sind die Menschen für ihr...

childinsilence 23. Jul 2008

Scheint, als verwenden Christen in deinem Umfeld immer Gott als Ausrede wenn irgendwas...

Aiman Abdallah 23. Jul 2008

Es geht nicht darum ob wer Recht hat oder nicht, sondern um die Tatsache das es weder...

Kommentieren


feel-better-blog.de / 22. Jul 2008



Anzeige

  1. Webentwickler/-in
    ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Hard (Österreich)
  2. Automatisierungstechniker / Programmierer (m/w)
    Vogt-Plastic GmbH, Rheinfelden
  3. Software-Entwickler (m/w) Java/C++
    IVU Traffic Technologies AG, Berlin, Aachen
  4. Professional IT Consultant Automotive Marketing und Sales (m/w)
    T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  2. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  3. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  4. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  5. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  6. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus

  7. SpaceX

    Falcon 9 Rakete kippelt nach Landung auf Schiff

  8. Die Woche im Video

    Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!

  9. Zcryptor

    Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

  10. LTE-Nachfolger

    Huawei schließt praktische Tests für Zukunftsmobilfunk ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  2. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Intels Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamt (2)
Intels Compute Stick im Test
Der mit dem Lüfter streamt (2)
  1. Stratix 10 MX Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik
  2. Apple Store Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen
  3. HBM2 eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

  1. Re: Erschreckend

    gadthrawn | 20:02

  2. Re: Wen interessiert die GPL?

    KlugKacka | 20:01

  3. Re: Wie dumm kann man eigentlich sein?

    Berner Rösti | 19:53

  4. Re: Mir gefällt die Überschrift nicht,...

    gadthrawn | 19:52

  5. Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.

    Poison Nuke | 19:50


  1. 14:15

  2. 13:47

  3. 13:00

  4. 12:30

  5. 11:51

  6. 11:22

  7. 11:09

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel