Golem.de
 
Suchen bei Golem.de
Golem.de Newsletter-Abo
Videos bei Golem.de
Google erklärt die Technik hinter Chrome OS Google erklärt die Technik hinter Chrome OS
Detailsuche
Verwandte Themen

Security, Wirtschaft, Internet, CCC, Datenschutz, Studie, Technologie

Verwandte Artikel
Letzte Meldungen

Sony hofft auf das große Geld mit 3D

Weg frei für 4-GByte-Module: Hynix mit 40nm-DRAMs

XMLHttpRequest auf dem Weg zum Webstandard

Verleiher: Nicht alle Filme auf Blu-ray bieten mehr Qualität

Neues Verfahren für Herstellung von OLEDs

Fedora setzt Rechte bei Software-Installation zurück

Star Trek Online: Kurs auf offene Beta im Januar 2010

Canonical arbeitet für Google an Chrome OS

IMHO: Grafikmarkt goes Gaga

Spieletest: Left 4 Dead 2 - untotes Multiplayergemetzel

RFID-Chips machen Metallteile schlau

GPL-Programm Fpflac nutzt mehrere Prozessoren

CHKDSK-Bug nervt Nutzer von Windows 7 (Update)

AOL kündigt 2.500 Mitarbeitern und verkauft MapQuest und ICQ

Xbox 360 mit mehr Beigaben

WebSDK von Sony Ericsson

Wired kommt auf E-Book-Reader

AMD: Nur einige tausend Radeon 5800 pro Woche

Kreditkartenumtausch: Banken fordern Entschädigung

Links ohne Referrer

Call of Duty 6: Wirbel um gesperrte Accounts auf Steam

HDMI bekommt aussagekräftige Logos

Mozilla steigert Umsatz und Kosten

Dell sieht Belebung bei PC-Nachfrage von Firmenkunden

Regierung startet Offensive Elektroauto

PHP 5.3.1 beseitigt zahlreiche Fehler

Dell mit Tintenstrahl-Multifunktionssystemen in Serie

Youtube untertitelt Videos per Spracherkennung automatisch

LED-Multifunktionsdrucker von Oki

Funktioniert trotzdem: Fernbedienung ohne Batterie

Weitere News


Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de.

HOME


Networld / 14.07.2008 / 11:58 Trackback     Versenden     Druck 

TNS-Infratest-Datenleck größer als gedacht

Fehler erlaubte auch die Manipulation fremder Accounts

Ein Programmierfehler, der zu einem schwerwiegenden Datenschutzproblem beim Marktforschungsinstitut TNS Infratest/Emnid geführt hat, hatte offenbar weiterreichende Folgen als bislang bekannt. So konnten die 40.000 Testkäufer nicht nur die persönlichen Angaben anderer einsehen, sondern auch manipulieren.

Durch den Fehler waren vertrauliche Daten über das Mystery-Shopper-Portal des Unternehmens, wo die Testkäufer ihre Eingaben machen, für Unbefugte einsehbar. Wenn diese sich mit Nutzername und Passwort in die TNS-Datenbank einloggten, erhielten sie eine Session-ID, die Teil der URL war. Tauschte einer der Testkäufer diese gegen die fünfstellige ID eines anderen Nutzers aus, bekam er Schreib- und Leserechte für dessen Account.

Zu den Angaben gehören nicht nur Name, Adresse, Geburtsdatum, Handynummer und Bankverbindung. Das Profil umfasst auch Angaben über den Beruf, das Einkommen, die Wohnsituation, Versicherungen, Auto und sogar über Wertgegenstände im Haushalt. Wie Spiegel Online berichtete, waren die Angaben der Mystery-Shopper nicht nur von anderen Testkäufern einsehbar, sie waren auch beliebig manipulierbar. Die Redaktion beruft sich dabei auf David Ehlers, Geschäftsleiter der Forschungs-GmbH Infratest im Bereich Datenbeschaffung.

Laut dessen Angaben habe TNS Infratest/Emnid aber festgestellt, "dass niemand dieses Sicherheitsleck ausgenutzt hat - außer dem Chaos Computer Club (CCC)". Die Hacker hatten das Meinungsforschungsinstitut über den Fehler informiert, woraufhin die Site vom Netz genommen und die Betroffenen gewarnt wurden.

Unklar ist laut dem Bericht auch, ob nur die über 40.000 Testkäufer von TNS Infratest betroffen waren. So seien auch Personen, die im Onlineportal MySurvey (früher: MyTNS) registriert sind und dort Marktforschungsfragebögen ausgefüllt haben, in der Mystery-Shopper-Datenbank aufgetaucht.

Bis zum Redaktionsschluss dieses Beitrages war von TNS Infratest/Emnid keine Stellungnahme zu erhalten.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar beklagte, diese Vorgängen seien kein Einzelfall. Es gebe viele Fälle, bei denen die Session-ID fortlaufend vergeben werde, sagte er Spiegel Online. So sei das Problem bereits bei Webshops und E-Government-Portalen aufgetreten. "Wenn ein Unternehmen ein Sicherheitsleck entdeckt, sollte es per Gesetz dazu verpflichtet sein, die betroffenen Personen selbstständig aufzuklären", sagte er. Gegenwärtig klärten Firmen diesen Fehler nur dann auf, wenn Journalisten ihn öffentlich machten. (asa)
Kommentar-Übersicht / Kommentieren:
bei denen die Session-ID fortlaufend vergeben werde? (marcel83, 14.07.08 17:54)
Und das sind nicht die einzigsten (johnmcwho, 14.07.08 15:25)
Re: Die haben Glück (adlerweb2, 14.07.08 15:25)
Re: Die haben Glück (silo, 14.07.08 14:03)
Re: Die haben Glück (any, 14.07.08 13:55)
Trackback:
Links zum Artikel
Bookmarks:
Artikel bei Mister Wong ablegen Artikel bei Yigg ablegen Artikel bei Linkarena ablegen Artikel bei Google ablegen Artikel bei del.icio.us ablegen Artikel bei Webnews ablegen
Aktuelle Artikel

Sony hofft auf das große Geld mit 3D
3D als Erfolgsrezept? Sony-Chef Howard Stringer geht zumindest mutig davon aus - der Konzern wittert ein Milliarden-Geschäft mit stereoskopischen Filmen, Spielen und der nötigen Hardware.

Weg frei für 4-GByte-Module: Hynix mit 40nm-DRAMs
Mit Hynix nimmt nun nach Samsung und Elpida der dritte DRAM-Hersteller die Serienproduktion von Bausteinen mit 40 Nanometern Strukturbreite auf. Das lässt für 2010 auf bezahlbare Module mit 4 GByte Kapazität hoffen.

XMLHttpRequest auf dem Weg zum Webstandard
Die Arbeitsgruppe Web-Applications des W3C hat einen sogenannten Last Call Working Draft für XMLHttpRequest veröffentlicht. Das XMLHttpRequest-Objekt stellt die Basis moderner Web-Applikationen und von Ajax dar.

 

 

Audio/Video | Desktop-Applikationen | Foto | Games | Handy | Internet | Mobil | OSS | PC-Hardware | Politik/Recht | Security | Software-Entwicklung | Wirtschaft | Wissenschaft

Ticker | RSS | API | Forum | Zusatz-Dienste | Jobs | IT-Events

Home | Impressum | Werbung | Freunde

Copyright © 1997 - 2009 Golem.de. Alle Rechte vorbehalten.

 

Zum Artikel Text einblenden Text ausblenden