Test: Acers Netbook Aspire One - der bessere Eee-PC?

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Akkulaufzeit und Fazit

Akku mit 45 Wh?
Akku mit 45 Wh?
Das Aspire One ist mit einem Akku von 2.400 mAh bei 11,1 Volt ausgestattet, so dass sich 26,6 Wattstunden ergeben. Dass auf dem Stromspender "45 Wh" stehen, kann man noch als Druckfehler interpretieren, der auf ein größeres Modell hinweist. Der Akku des Medion E1210 ist mit 2.200 mAh bei gleicher Spannung angegeben, was 24,4 Wattstunden ergeben. Der etwas stärkere Akku und das kleinere Display verhelfen dem Aspire One zu besseren Laufzeiten.

Unter Volllast mit 3DMark2001 bei voller Helligkeit und mit WLAN hält der Akku eine Stunde und 46 Minuten durch. Dieser Worst-Case-Test zeigt die minimal garantierte Laufzeit des Rechners. Beim Installieren von Anwendungen und beim Surfen per WLAN mit mittlerer Helligkeit kam das Gerät auf drei Stunden und 14 Minuten, was für ein Gerät unter einem Kilogramm ein guter Wert ist. In der Praxis läuft der Aspire One also rund eine halbe Stunde länger als das Medion-Netbook - mit dem Festplattenmodell dürfte sich das wieder ändern. Die SSD-Version nimmt unter hoher Last maximal 19 Watt auf, bei ruhendem Desktop und mittlerer Helligkeit sind es 13 Watt. Um den Akku zu laden, braucht das 35-Watt-Netzteil knapp zwei Stunden.

Unterm Strich überzeugt das Aspire One vor allem durch seine Kompaktheit - die Tastatur stellt den bisher besten Kompromiss aus Größe und Benutzbarkeit in einem Netbook dar. Ob der eine Zentimeter mehr Platz auf den Medion-Tasten wirklich den entscheidenden Unterschied bringt, muss jeder für sich entscheiden. Das gilt auch für das auffällige Design des kleinen Aspire und den spiegelnden Bildschirm.

Größenvergleich mit E1210 (hinten)
Größenvergleich mit E1210 (hinten)
Kleine Verarbeitungsmängel trüben den sonst guten Gesamteindruck - aber vielleicht sehen die Käufer ja ob des geringen Preises darüber hinweg. In der getesteten Version mit Linux und 8-GByte-SSD kostet das Aspire One 110L nur rund 330 Euro, und damit so wenig wie kein anderes Netbook mit 8,9-Zoll-Display. Noch im Juli 2008 will Acer auch die Versionen mit 120-GByte-Festplatte und 1 GByte RAM ausliefern. Mit Linux soll das Gerät als A150L dann 359 Euro kosten, mit Windows XP als A150X schon 399 Euro. Dann wird die Entscheidung wirklich schwer, denn der Medion E1210, den im August auch MSI als "Wind" anbieten will, hat zum gleichen Preis das größere Display, ist aber nicht so kompakt.

Noch kleiner geht es unter Netbooks nur mit dem Eee-PC 900, ebenfalls für 399 Euro, dessen Bildschirm genauso groß wie beim Aspire One ist, aber viel dunkler. Zudem ist die Tastatur nicht so brauchbar wie beim Acer-Gerät, und die SSD mit 12 GByte viel kleiner - wenn man das Festplatten-Modell mit 120 GByte des Aspire One für 399 Euro in Betracht zieht.

Noch sind die Netbooks eine sehr junge Gerätekategorie und die Hersteller probieren aus, was der Kunde wirklich haben will. Das ideale Gerät für jeden gibt es in dieser von Kompromissen geprägten Klasse nicht wirklich.

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Kein Kostverächter 19. Sep 2008

Na, das war zu Portfolio-Zeiten aber auch noch das Betriebssystem, mit dem allgemein...

DeathAngel03 28. Aug 2008

Wer hier der "Trottel" ist, ist noch die Frage...man sieht nämlich keine Fingerabdrücke...

freedoline 08. Aug 2008

Das Netbook ist klasse. Negativ: Sound unter Linux ist schlecht, der Support von Acer ist...

Buzzword 23. Jul 2008

Nope, das wäre dann der Atari Portfolio... Das war der 1. PC im Taschenformat - zwar nur...

pool 20. Jul 2008

Auch wenn du es nicht magst, stellt die XP-Lizenz einen Geldwert dar, den dir andere...

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Eee PC News / 09. Jul 2008

Golem.de testet den Acer Aspire One 110L

zeitgeist / 09. Jul 2008

UMPC Acer One Testbericht: Erneut gut

the blog of guruz / 09. Jul 2008

Acer Aspire One mit groesserem Akku



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