Golem.de
 
Suchen bei Golem.de
Videos bei Golem.de
Qt 4.7 für Entwickler und Designer Qt 4.7 für Entwickler und Designer
Stellenmarkt

Verwaltungsinformatikerin / Verwaltungsinformatiker
Hochschule für Musik und Tanz Köln, Köln

Softwareingenieur Linux (m/w)
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen

Software-Entwickler/in PHP-Webapplikationen
omeco GmbH, Weilerbach

Detailsuche
Newsletterabo
Verwandte Themen

Security, Internet, CCC, Datenschutz

Verwandte Artikel
Letzte Meldungen

Navibot SR-8855 - Samsungs Staubsaugerroboter kommt

Darpa will eine intelligente Kamera entwickeln

GEZ will Gebühr für Computerkassen im Steakhouse

Windows 7: XP-Modus nun auch ohne Hardwarevirtualisierung

Datenschützer: Elena soll auf den Prüfstand

Ex-Autohändler legt Autos ferngesteuert lahm

Opera: Browserwahl hat die Downloadzahlen erhöht

Bayern gegen Medienballung bei Print, Rundfunk und Internet

Native Client Binarys laufen unverändert auf x86 und ARM

F1 2010: Wettrennen gegen Michael Schumacher

Test: Alienware M11x - kleiner Kraftprotz für Spieler

Astra: Satellit überholt Kabel-TV in Europa

Maperitive rendert OpenStreetMap-Karten in Echtzeit

E-Plus, O2 scheitern mit Klage gegen 4G-Frequenzauktion

Firefox 3.7: Dritte Alphaversion mit Hardwarebeschleunigung

Der Stoßdämpfer wird zum Generator

Xenapp 6 für Citrix-Xen- und Windows-Server veröffentlicht

Battlefield Bad Company 2: Securom entfernt, weiter Probleme

Google TV kommt zusammen mit Intel, Sony und Logitech

GM: Die ganze Windschutzscheibe als Head-Up-Display

Google Maps 4.1 für Android-Smartphones erschienen

Kindle-Lesesoftware für den Mac ist fertig

Google Chrome 4.1 übersetzt Webseiten

Open Video Alliance bläst zum Sturm auf Wikipedia

Aldi und Lidl wegen MPEG2-Patentverletzung verklagt

Canon EOS 5D Mark II mit verbesserter Videoaufnahmefunktion

Ricoh-Multifunktionssysteme mit Personalisierung

Fujifilm verbessert Live-View für Bridge-Kameras

Nikon aktualisiert seine Bild-Authentifizierungssoftware

Nvidia: Grafiktreiber 197.13 für Flash 10.1 und neue Spiele

Weitere News


Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de.

HOME

Security / 04.07.2008 / 17:33Trackback    Teilen    Druck 

Schweres Sicherheitsleck bei Meinungsforschungsinstitut

Programmierfehler erlaubte Zugriff auf Daten von 41.000 deutschen Haushalten

Ein Programmierfehler hat zu einem schweren Datenschutzproblem beim Marktforschungsinstitut TNS Infratest/Emnid geführt. Der Fehler erlaubte freien Mitarbeitern intime Einblicke in das Leben ihrer Kollegen.

Durch den Fehler waren vertrauliche Daten über das Mystery-Shopper-Portal des Unternehmens einsehbar. Dazu gehörten nicht nur Name, Adresse, Geburtsdatum und Bankverbindung. Das Profil umfasste auch Angaben über den Beruf, das Einkommen, die Wohnsituation, Versicherungen, Autos und sogar über Wertgegenstände im Haushalt.

Aufgedeckt wurde der Fehler vom Chaos Computer Club (CCC), dem die Webadresse sowie die Zugangskennung und Passwort anonym zugespielt worden waren. Die CCC-Hacker besuchten die Seite und entdeckten den Fehler: In der URL war die sechsstellige Kennung des Profils sichtbar. Tauschte man die Ziffern gegen andere aus, ließen sich weitere Profile einsehen. Nach ihren Erkenntnissen seien rund 41.000 Profile betroffen gewesen, schreibt das CCC-Mitglied mit den Namen Erdgeist im CCC-Magazin Datenschleuder.

Auf Anfrage von Golem.de bestätigte Oliver Bauchinger, IT-Leiter von TNS Infratest/Emnid, das Problem. Es handele sich um einen menschlichen Fehler. Allerdings, so schränkte Bauchinger ein, seien die Daten nicht frei im Netz verfügbar gewesen, da das Portal nur mit Nutzerkennung und Passwort zugänglich war.

Der CCC informierte das Meinungsforschungsinstitut über den Fehler, woraufhin die Site sofort vom Netz genommen wurde. Der Fehler sei bereits gefunden, berichtete Bauchinger. Bevor das Angebot wieder online gehe, soll es durch externe Experten auf Sicherheit geprüft werden. Beim Start des Angebotes habe lediglich ein interner Sicherheitstest stattgefunden, räumte Bauchinger ein. Er hofft, dass die Arbeiten in der nächsten Woche abgeschlossen werden können.

"TNS Infratest hat einen Anfängerfehler bei der Entwicklung seiner Software gemacht. So etwas ist unprofessionell, grob fahrlässig und außerdem einfach peinlich", sagte CCC-Sprecher Dirk Engling. Er forderte das Unternehmen auf, die Betroffenen zu informieren, da die Daten für Straftaten wie Identitätsdiebstahl oder Einbruch missbraucht werden könnten. Außerdem bemängelte er, dass der Datenschutz nach wie vor in vielen Unternehmen eine untergeordnete Rolle spiele. "Gerade für ein Unternehmen, welches privateste Daten abfragt, müssen besonders hohe Maßstäbe bei der Datensicherheit gelten."

Bei der Website handelt es sich um ein Portal für so genannte Mystery Shopper. Das sind freie Mitarbeiter, die im Auftrag des Meinungsforschungsinstitutes Testkäufe tätigen. (wp)
Kommentar-Übersicht / Kommentieren:
Scheiß angelernte Webpfuscher (Herb, 07.07.08 11:57)
Re: Arbeit für den Staatsanwalt! (OxKing, 06.07.08 01:57)
Re: Arbeit für den Staatsanwalt! (Balkanfuzzi, 05.07.08 12:51)
Arbeit für den Staatsanwalt! (Kron Zucker, 05.07.08 11:19)
Mit... (Schuable, 05.07.08 10:26)
Trackback:
Links zum Artikel
Bookmarks:
Artikel bei Mister Wong ablegen Artikel bei Yigg ablegen Artikel bei Linkarena ablegen Artikel bei Google ablegen Artikel bei del.icio.us ablegen Artikel bei Webnews ablegen
Aktuelle Artikel

Navibot SR-8855 - Samsungs Staubsaugerroboter kommt
Navibot SR-8855 - Samsungs Staubsaugerroboter kommt Samsung will iRobot nun auch auf dem deutschen Markt Konkurrenz machen und einen eigenen Roboter als Haushaltshilfe anbieten. Der Staubsaugerroboter Navibot SR-8855 nutzt eine Kamera und verschiedene Sensoren, um automatisch die Wohnung zu reinigen.

Darpa will eine intelligente Kamera entwickeln
Bisher liefern Überwachungskameras einfach Bilder von einem beobachteten Ort. Allenfalls können sie noch einzelne Objekte erkennen. Die Darpa will Kamerasysteme entwickeln lassen, die nicht nur sehen, sondern auch verstehen, was in der in der beobachteten Szene vorgeht.

GEZ will Gebühr für Computerkassen im Steakhouse
GEZ will Gebühr für Computerkassen im Steakhouse Betreiber von Computerkassen sollen GEZ-Gebühren zahlen, weil damit der Empfang von Radio und Fernsehen über das Internet möglich sei. Dagegen wehrt sich die Steakhauskette Maredo vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf.

 

 

Audio/Video | Desktop-Applikationen | Foto | Games | Handy | Internet | Mobil | OSS | PC-Hardware | Politik/Recht | Security | Software-Entwicklung | Wirtschaft | Wissenschaft

Ticker | RSS | API | Forum | Zusatz-Dienste | Jobs | IT-Events

Home | Impressum | Werbung | Freunde

Copyright © 1997 - 2010 Golem.de. Alle Rechte vorbehalten.

 

Zum Artikel Text einblenden Text ausblenden