Brüssel will Preissenkung für mobiles Datenroaming noch 2008
Tatsächliche Kosten für 1 Megabyte unter 1 Euro
EU-Kommissarin Viviane Reding will noch im Jahr 2008 spürbare Preissenkungen für mobile Datendienste erreichen. Falls die Netzbetreiber und Provider die Tarife nicht selbst ausreichend reduzieren, will sie EU-Vorgaben für SMS und mobiles Internet erlassen, um die "Verbraucherabzocke" zu beenden.
Die Luxemburgerin sagte der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: "Wenn nötig, dann ist die SMS-Roaming-Verordnung bis Jahresende verabschiedet." Am morgigen Montag, dem 30. Juni 2008, läuft ihre Frist für eine Tarifsenkung aus. "Es ist noch sehr teuer, eine SMS aus dem Ausland zu verschicken", sagte Reding. "Verbraucher zahlen beim Roaming im Durchschnitt 28 Cent pro SMS." Dies sei noch weit entfernt von den 10 bis 12 Cent, die dies eigentlich kosten dürfe, erläuterte sie.
Kritik hat sie auch an den Preisen für mobile Internetnutzung im Ausland. In einigen EU-Staaten bezahlen die Nutzer 11 Euro pro Megabyte. "Das ist in keiner Weise verhältnismäßig - bezogen auf die tatsächlichen Kosten von unter 1 Euro", betonte Reding. "Solche Verbraucherabzocke darf nicht sein."
Die EU-Kommission will in den kommenden zwei Wochen die aktuellen Preise der Mobilfunkbetreiber untersuchen, um bis Mitte Juli eine Erklärung dazu abzugeben. "Dann müssen wir gegebenenfalls eine EU-Verordnung ausarbeiten", kündigte Reding an. Eine solche Verordnung müsse nicht erst in nationales Recht umgesetzt werden. Daher seien dann recht schnell Preissenkungen zu erwarten, betonte sie.






...dann können, wie in diesem Fall, Dinge erstaunlich schnell geschehen.
Seit es das "Kartellrecht" gibt. Im Moment geht es gerade gegen die Preisvorstellungen...
Was glaubst Du denn, wie die in Deutschland alle auf die selben, hohen Preise kommen...
Das nennst Du teuer? Mein Chef hat neulich in der Schweiz seine Mails zwei mal...
Ich kann deine Haltung nicht verstehen. Weil das Roamning ja nichts damit zu tun hat bei...
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