Test: AMDs Radeon 4850 und 4870 - Nvidia unter Druck
Produkte und Politik

Übertaktete 9800 GTX soll der GTX Plus entsprechen
Mehr noch: Zum ersten Mal seit zwei Jahren reichte Nvidia freiwillig bei Golem.de eine Grafikkarte zum Test ein. Kurz vor Ablauf der Sperrfrist von AMD erreichte uns eine "GeForce 9800 GTX AMP!" von Zotac. Statt mit 675 / 1.688 / 1.100 MHz für GPU, Shader und Speicher ist dieses Modell mit 750 / 1.750 / 1.150 ab Werk übertaktet. Wie Nvidia erklärte, soll diese Karte in der Rechenleistung der kommenden 9800 GTX+ entsprechen. Auf ausdrücklichen Wunsch des Chipherstellers haben wir daher die Zotac-Karte mit den neuen AMD-Modellen verglichen. Eine GT-200 stand weiterhin nicht zur Verfügung.

Radeon HD 4870
Auch die 4870 von AMD traf nicht einmal 24 Stunden vor der Freigabe für ausführliche Tests ein. Dies ist laut AMD kein Zeichen für einen "Paper Launch" - ab dem 25. Juni 2008 soll auch die schnellere Karte der HD-4000-Generation verkauft werden. Zwar rechnet AMD anfangs, bedingt durch den noch raren GDDR5-Speicher, mit Lieferengpässen, aber ein gewisses Kontingent der Karten soll gleich zum Start in den Handel gelangen.

Radeon HD 4850
Reine Marktpolitik sind auch die Preise der neuen Karten. AMDs Empfehlung für die 4850 beträgt 199 US-Dollar und 299 US-Dollar für die 4870. Die Euro-Preise für die 4850 haben sich bereits um 160 Euro eingependelt, für die 4870 rechnet AMD mit Kosten unter 250 Euro für Endkunden. Damit zielt AMD ganz genau auf die Mittel- und Oberklasse der gesteckten Grafiklösungen: Hier sind die Margen am höchsten, hier werden neben dem OEM-Geschäft die größten Stückzahlen verkauft, kurz: Dies ist der lukrativste Teil des Marktes.

Daten der 4850
Das Image des Technologieführers holt man sich jedoch über High-End-Produkte - und das ist auch der wesentliche Grund, warum Nvidia mit dem GT-200 aus 1,4 Milliarden Transistoren auf dem größten Die der Grafikgeschichte ein wahres Grafikmonster gezüchtet hat. Das geht jedoch mit enormen Produktionskosten einher.

Daten der 4870
AMD hat sich aus dem zweifelhaften Rennen um die "schnellste Grafikkarte der Welt" bereits mit dem R600 bewusst verabschiedet. Wie das Unternehmen im Vorfeld des RV770-Starts erklärte, verfolgt man in Zukunft eine klare Strategie. Als Erstes wird eine GPU der Mittelklasse gebaut, in diesem Fall für die 4850. Das gleiche Die kommt dann als Oberklasse-Grafikkarte wie nun die 4870 mit höheren Takten auf den Markt, danach folgt eine Karte mit zwei GPUs. Diese stellt dann das High-End-Produkt dar.
Während sich AMD also von der Mittelklasse nach oben hangelt, hat Nvidia nun ein High-End-Produkt auf dem Markt, aus dem durch einen Die-Shrink von 65 auf 55 oder gleich 45 Nanometer günstigere Karten abgeleitet werden sollen.
Damit AMDs Strategie aber aufgeht, muss das GPU-Design von Anfang an überzeugen. Beim R600 war das nicht der Fall, und wie nun hinter vorgehaltener Hand zu hören ist, gab es dafür auch einen handfesten Grund: Das Design soll einen Bug in der Hardware der Anti-Aliasing-Einheit aufgewiesen haben, der nur mühsam per Software umgangen werden konnte.






Grobfug, wer informiert ist gewinnt: http://techreport.com/articles.x/15293/1 --> nach...
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Und siehe da, die Herrlichkeit des Nvidia Gottes offenbarte sich mir und sprach:" Du...
ich denke im folgenden Test sind gute Vergleichsmöglichkeiten vorhanden, auch wenn die...
Eigentlich ging es vorhin darum, dass eine 4870 schneller oder gleich schnell wie eine...
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