Red Hat zeigt Embedded-Hypervisor

Lösung basiert auf KVM

Linux-Distributor Red Hat hat auf dem Red Hat Summit in Boston seine neue Virtualisierungsplattform vorgestellt. Die oVirt genannte Lösung ist als kleiner Embedded-Hypervisor gedacht, der also ohne extra zu installierendes Hostsystem eingesetzt werden kann. Passend dazu hat Red Hat eine Managementsoftware entwickelt.

Anzeige

Bei oVirt setzt Red Hat nicht, wie bisher in Red Hat Enterprise Linux (RHEL), auf Xen. Stattdessen bildet das jüngere KVM-Projekt die Basis. KVM (Kernel-based Virtual Machine) wurde bereits Anfang 2007 in den Linux-Kernel aufgenommen und wird seitdem sehr aktiv weiterentwickelt und gepflegt. Die Software nutzt die Hardware-Virtualisierungstechniken von AMD und Intel und kann so auch unmodifizierte Gäste wie Windows ausführen.

Red Hats Verwaltungssoftware
Red Hats Verwaltungssoftware

Der Hypervisor soll sich in einen 64-MByte-Flashspeicher installieren lassen. Damit steht die Open-Source-Software in Konkurrenz zu VMwares ESX 3i, den große Serverhersteller wie Dell schon in ihre Geräte integrieren. Eine Betaversion von oVirt ist auf der Projektseite verfügbar.

Zusätzlich zum Hypervisor hat Red Hat eine Verwaltungssoftware für virtualisierte Systeme vorgestellt. Benutzer greifen per Weboberfläche auf das "Virtual Infrastructure Management" zu. Das wiederum spricht oVirt über Red Hats Libvirt an. Auch das schon länger existierende Sicherheitsprojekt Free IPA wurde an oVirt angebunden, um Identitätsmanagement und Ähnliches zentral ablaufen zu lassen.


Zack Die Bohne 19. Jun 2008

http://download.opensuse.org/distribution/11.0/iso/dvd/ Passt zwar nicht in den Artikel ...

Ronald 19. Jun 2008

na dann wollen wir mal hoffen, das das bald released wird

Kommentieren




Anzeige
  1. SAP-Entwickler/in
    Dataport, Hamburg
  2. (Junior) IT Berater (m/w) Java / Datenbank-Entwicklung
    cimt ag, Düsseldorf
  3. IT-Projektleiter (m/w) - Komplexe IT-Prozesse
    deron consulting GmbH, Stuttgart und Home-Office (Reisebereitschaft)
  4. Applikationsadministrator/-in
    Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hacks for Sale: Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen
Hacks for Sale
Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen

Ein guter Hacker verdient in China 100.000 US-Dollar im Jahr. Die Fertigkeit, in fremde Systeme einzudringen, wird auf IT-Sicherheitsmessen ganz offen beworben und an Universitäten gelehrt.

  1. Yahoo Japan Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert
  2. Security Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
  3. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung

Xbox One: Big Brother im Wohnzimmer
Xbox One
Big Brother im Wohnzimmer

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

  1. Xbox One Hauseigene Halo-Konkurrenz und neues Altes von Rage
  2. Xbox One Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One
  3. Microsoft Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

Superkondensator: Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit
Superkondensator
Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit

Ein Smartphone, das in einer halben Minute geladen ist, soll ein neuer Energiespeicher ermöglichen. Die Entwicklerin kam auf die Idee, weil sie sich über den dauernd leeren Akku ihres Mobiltelefons geärgert hat.

  1. Silverback-Gorilla Akku als Steckdosenersatz für Notebooks
  2. Akku Kleiner Akku mit großer Leistung
  3. Paul Scherrer Institut Lithium-Ionen-Akkus haben doch einen Memory-Effekt

Zum Artikel