Test: Eee-PC 900 - das Mini-Notebook, wie es sein sollte

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Windows-Installation und Benchmarks

Nach dem ersten Start: Der Virenscanner fehlt
Nach dem ersten Start: Der Virenscanner fehlt
So richtig abgespeckt hat Asus das Windows XP Home des Eee-PC nicht. Lediglich die klassische Ansicht der Menüs wurde eingeschaltet, was Arbeitsspeicher und Grafikleistung schont. Dank der ohnehin schon hohen DPI-Zahl der Schriften kann auch getrost auf das "Cleartype", das Schriften auf LCDs glättet, verzichtet werden, es ist ebenfalls ausgeschaltet. Die Standardsymbole des Desktops sind etwas größer gehalten.

Keine vergrößerten Schriften
Keine vergrößerten Schriften
Alle diese Änderungen gegenüber einer Standardinstallation lassen sich aber rückgängig machen, alle nötigen Teile des Betriebssystems sind installiert. Im Falle einer weiteren Asus-Modifikation sollte man das auch schleunigst wieder umstellen: Die Systemwiederherstellung ist zugunsten von mehr gefühlter Geschwindigkeit abgeschaltet. So kann Windows XP nach einem fatalen Absturz etwa durch einen fehlerhaften Gerätetreiber unter Umständen nicht mehr starten.

Tray-Tool steuert Komponenten
Tray-Tool steuert Komponenten
Aktiviert man die Systemwiederherstellung wieder, so zeigt sich, warum Asus sie ausgeschaltet hat: Die SSDs kommen beim Schreiben nicht über 13 MByte pro Sekunde hinaus, lesen können sie immerhin mit 30 MByte/s. So startet Windows zwar in 25 Sekunden nach Drücken des Einschaltknopfes, fühlt sich aber nach Änderungen an Hard- oder Software beim Speichern der Wiederherstellungsdaten für einige Minuten recht träge an. Danach läuft die Arbeit mit dem Eee-PC 900 aber recht flüssig.

Auch die Medienwiedergabe beherrscht der Rechner, auch wenn Asus etwa für DVD-Daten - nicht nur Scheiben eines externen Laufwerks, auch VOB-Dateien -, den sehr effizienten "XPack Mini DVD Player" von Intervideo installieren musste. Bei DVD-Daten von bis zu 8 MBit/s liefen die Videos damit auch bei 630 MHz flüssig.

DVB-T auf dem Eee 900
DVB-T auf dem Eee 900
Mit einem eigenen Codec von Cyberlink lief auch DVB-T-Fernsehen mit Terratecs THC 5.8 und dem USB-Empfänger Cinergy T2 problemlos. Der Prozessor war dabei stets unter 50 Prozent ausgelastet, und auch Time-Shifting auf der SSD klappte ohne Aussetzer.

Nicht ganz auf der Höhe der Zeit sind weiterhin die Netzwerkschnittstellen: 2,1 MByte pro Sekunde erreichte der Kleinrechner beim Kopieren von Daten aus dem WLAN auf die SSD, per Fast-Ethernet waren es 8,6 MByte pro Sekunde. Centrino-Notebooks mit auf 100 MBit/s gebremstem Gigabit-Ethernet sind in unserem Testnetzwerk im Schnitt 10 bis 15 Prozent schneller. Bei diesen Werten gab es keinen Unterschied zwischen Akku- und Netzbetrieb, lediglich die CPU-Auslastung erhöhte sich im Mittel um 30 Prozent.

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Deerhunter 10. Jul 2008

Mir gefällt das HP 2133 Mini-Note auch sehr gut - leider ist es doppelt so teuer wie das...

ich bins 23. Jun 2008

ist es doch, halt nur nicht in Deutschland - kauf das Gerät im Ausland und Du hast Linux...

ich bins 23. Jun 2008

dann hols dir doch in England, da ist es schon ne weile zu haben - auch als Linuxversion...

DLeEEpc 23. Jun 2008

schade :( für mich hat sich das dann auch erledigt ... dabei würde es ja noch 80...

sudo 23. Jun 2008

Kommt das nur noch mit Windoof daher ? Dann werd ich mir das sicher nicht holen oO

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