Studie: Viele MP3-Player mit vielen illegal kopierten Songs
Musikgewohnheiten geben Industrie Anlass zu Sorge und Optimismus
Fast jeder Brite unter 24 Jahren besitzt einen MP3-Player - und jede Menge illegal kopierte Musik. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Hertfordshire und dem Musikerverband British Music Rights. Deren Vorsitzender bewertet das Ergebnis positiv: Die junge Generation sei ebenso musikbegeistert wie ihre Vorgänger und bereit, für Musik zu zahlen, wenn sie bekomme, was sie suche.
Das Interesse der jungen Generation an Musik ist ungebrochen. Das ist die gute Nachricht der Studie "Music Experience and Behaviour in Young People" für die Chefetagen der Musikunternehmen. Die schlechte lautet: Ein beträchtlicher Anteil der Musik, die die jungen Briten hören, ist nicht gekauft, sondern kopiert.
Die junge Generation schätze Musik unter Umständen sogar noch mehr als ihre Vorgänger. Allerdings habe sich, bedingt durch die neuen technischen Möglichkeiten, die Art des Musikkonsums sehr verändert: So hätten der Tausch von Musik, gegenseitige Empfehlungen und vor allem das Kopieren von Musik viel mehr Gewicht bekommen, schreiben die Autoren der Studie.
Über 90 Prozent der befragten jungen Briten zwischen 14 und 24 Jahren gaben an, einen MP3-Player zu besitzen. Im Schnitt waren auf einem Gerät 1.770 Musikstücke gespeichert. Allerdings hatten sie nur für 928 bezahlt, knapp die Hälfte (48 Prozent) der Stücke war kopiert.
Kopieren ist für die jungen Nutzer selbstverständlich: Praktisch jeder der Befragten (95 Prozent) hat schon einmal Musik in irgendeiner Form kopiert: Knapp zwei Drittel (63 Prozent) haben von Freunden kopierte CDs bekommen. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) hat den Inhalt der Festplatte eines Freundes auf die eigene transferiert. Im Gegenzug sind die Jungen auch freigiebig mit ihrer Musik und erlauben ihren Freunden den Zugriff auf die eigene Festplatte (55 Prozent) oder schicken ihnen Musikstücke (59 Prozent).
Getauscht wird jedoch nicht nur im Freundeskreis: Zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) haben auch schon Musik aus Tauschbörsen heruntergeladen. Hier ist die Großzügigkeit jedoch weniger ausgeprägt: Deutlich weniger (42 Prozent) erlauben es anderen Tauschbörsennutzern auch, sich aus ihrem Musikfundus zu bedienen.
Es sind vor allem die Jüngeren, die Musik lieber tauschen als kaufen: So gaben die 14- bis 17-Jährigen an, dass sie knapp zwei Drittel ihrer Musiksammlung (61 Prozent) nicht gekauft haben. Bei den 18- bis 25-Jährigen ist immerhin schon die Hälfte der Songs gekauft. Ab Mitte 20 lässt das Kopieren stark nach: Die Über-25-Jährigen haben nur 13 Prozent ihrer Musiksammlung nicht gekauft.






Bin hier vermutlich nicht mehr der Allerjüngste, deshalb mal folgende Alte-Säcke...
Tut mir das ich es sagen muss aber Die Künstler selber verdienen ein scheiss mit der...
Ja schön das wir das nun wissen, wollte ich schon immer mal erfahren. Aber ob die...
Musik ist kostenlos ! Wer aufs Konzert will, soll doppelt fett zahlen dafür und Künstler...
Haha, das geht nicht, weil keiner weiß, wer wo im Sportverein oder an der Schule...
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