ISO veröffentlicht OOXML-Standard vorerst nicht
Organisation erkennt alle vier Einsprüche an
Die ISO hat alle Beschwerden gegen die Standardisierung des Microsoft-Dateiformates Office Open XML (OOXML) anerkannt. Der Standard "ISO/IEC DIS 29500" kann daher vorerst nicht veröffentlicht werden. Die Organisation OASIS, die hinter dem Konkurrenzformat OpenDocument steht, will ein technisches Komitee einrichten, das sich um Interoperabilität kümmert.
Die ISO hat Beschwerden aus Brasilien, Indien, Südafrika und Venezuela akzeptiert, teilte sie mit. Ihren Regeln nach darf der OOXML-Standard daher solange nicht veröffentlicht werden, bis es eine Lösung in dem Prüfverfahren gibt. Momentan werden die Einsprüche von den Geschäftsführern der ISO und der Partnerorganisation IEC geprüft und anschließend an je ein Komitee bei ISO und IEC übergeben. Die entscheiden dann, wie es weitergeht.
Von den vier Ländern wurde unter anderem bemängelt, technische Probleme seien nicht ausreichend diskutiert worden. Auch sei nicht klar, wie der abgesegnete Standard aussehe. OOXML wurde im Schnellverfahren zur Standardisierung eingereicht. Die über 6.000 Seiten umfassende Spezifikation wurde im April 2008 als Standard akzeptiert.
Die OASIS lädt unterdessen ein, sich an einem neuen technischen Komitee zu beteiligen. Das soll sich um die OpenDocument-Implementierung, -Interoperabilität und -Konformität kümmern. Auch in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Standardisierungsorganisationen.






Einige deiner Argumente klingen nicht wirklich überzeugend. Das stimmt so nicht. Das...
Nein, die ISO hat sich nur an die Statuten gehalten... und da es so öffentlich war...
Ich musste gerade an Synaps denken. *g*
Oh, Du hast viele verschiedene Sachen in Deiner Mail zusammengenommen. Also erst einmal...
Wenn's nur so schön einfach wäre! Aber wenn man im Laufe der Schlammschlacht so oft...
Kommentieren