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DirectX 11 soll Standard für GPU-Computing bringen

Vortrag auf Konferenz "NVision 08" soll neue Schnittstelle vorstellen

Aus der Ankündigung eines Microsoft-Vortrags auf der Nvidia-Konferenz "NVision 08" geht hervor, dass für die kommende Schnittstelle DirectX 11 umfangreiche Neuerungen geplant sind. Am wichtigsten: Über "Compute Shaders" könnte Microsoft das Rechnen auf Grafikprozessoren vereinheitlichen.

Dies geht aus der Beschreibung des Vortrages von Kev Gee hervor, der bei Microsoft Spieleentwickler im Rahmen des Programms XNA unterstützt. Laut der Ankündigung, mit der sich Microsoft erstmals zu DirectX 11 äußert, soll die neue Schnittstelle auf DirectX 10 aufsetzen. Es ist also nicht zu erwarten, dass - etwa mit Windows 7 - wieder ein neues Treibermodell ansteht.

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Neben logischen Weiterentwicklungen wie einem "Shader Model 5" nennt Kev Gee auch die Unterteilung von 3D-Flächen in Dreiecke (Tesselation) und die Aufteilung in mehrere Threads für eine neue Rendering-Pipeline als Neuerungen von DirectX 11.

Nvidias Chefentwickler David Kirk hatte im Interview mit Golem.de bereits erklärt, dass die Aufteilung in Threads bei Grafik - anders als bei Prozessor-Threads - bisher nur schlecht durch Betriebssysteme unterstützt wird. Nvidia will deshalb in kommenden Grafikprozessoren einen Hardware-Scheduler einbauen. Microsoft hat sich offenbar auch des Problems angenommen und will es von der Software her angehen.

Mit der Erwähnung von "Compute Shaders" in Kev Gees Vortrag kündigt sich bei DirectX 11 aber ein weit größerer Paradigmenwechsel an. Bisher bekämpfen sich Nvidia und AMD und demnächst auch Intel gegenseitig mit proprietären Ansätzen wenn es darum geht, umfangreiche Berechnungen jenseits von Grafikdarstellung auf einer GPU durchzuführen. Dabei wird das "GPGPU-Computing" (General Purpose GPU) nicht nur im technisch-wissenschaftlichen Umfeld immer populärer, auch die ersten Consumer-Anwendungen zum Audio- und Video-Encoding werden demnächst erwartet.

Aus Sicht der Programmierer hat hier Nvidia mit dem auf C aufbauenden CUDA die Nase vorn, andere Architekturen sind, wie etwa bei AMDs Stream SDK, umständlicher anzusprechen. Im Endeffekt wird dabei aber immer ein Shader-Programm in der GPU erzeugt. Microsoft will diesen Prozess nun offenbar vereinheitlichen. Ob dabei eine neue Shader-Sprache definiert wird, ist noch nicht bekannt.

Nicht erwähnt wird in der Ankündigung des Vortrags das Projekt "Direct Physics", für das Microsoft bereits seit zwei Jahren Programmierer sucht. Inzwischen sind die Hardwarehersteller hier einen Schritt weiter, da zuerst Intel Havok und dann Nvidia Ageia als Entwickler von Physik-Engines übernommen hatte. Hier wäre es höchste Zeit für eine einheitliche Ansprache der verschiedenen Schnittstellen.

Aufklärung ist spätestens nach dem 26. August 2008 zu erwarten, denn dann startet die NVision 08 im kalifornischen San Jose. Dann wird hoffentlich auch klar sein, ob DirectX 11 noch als Update für Windows Vista oder erst 2010 mit Windows 7 erscheinen wird.


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jarod1701 28. Aug 2009

Yo, Mann, WORD, Alter *SCNR*

user1220 12. Jul 2009

Fandest du das gut, dass die sich gewehrt haben? "Gaim" hört sich doch wesentlich besser...

nismogfx 11. Jun 2008

.... Die haben sich gewehrt ? Wieso ist das dann immernoch bei deb dabei ? (auch unter...

debianer 11. Jun 2008

Mir passt dabei die Versionsnummer gar nicht, denn das gute "DirectX 11" kommt sich dann...

debianer 11. Jun 2008

Das glaub ich weniger, damit müssten sie die Specs offen legen was das Ende für Windows...



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