Telekom-Affäre: Unmut über undichte Stellen eingeräumt

Zustand war für frühere Konzernbosse Sommer und Ricke "schwer erträglich"

Der ehemalige Deutsche-Telekom-Konzernsprecher Jürgen Kindervater hat indirekt eingeräumt, dass Unmut über Indiskretionen im Aufsichtsrat der Grund für die Bespitzelung waren. "Jeder wusste, wer Informationen nach draußen gibt", sagte Kindervater gegenüber der Frankfurter Rundschau. Dies sei für die früheren Konzernführer Ron Sommer und Kai-Uwe Ricke schwer erträglich gewesen.

Anzeige

Kindervater habe auch seine Verdächtigen gehabt, "aber die springen einem doch an die Gurgel, wenn man die anspricht." Es seien hochsensible Informationen, wie beispielsweise zu Übernahmen nach außen gelangt, "die uns sehr weh taten", erklärte Kindervater. "Da kann einem alles um die Ohren fliegen." Namen nannte Kindervater nicht.

Bei den Betrugsvorwürfen gegen T-Systems arbeite die Telekom mit der Staatsanwaltschaft zusammen. "Wir haben Ende 2006 die Finanzbehörden über Vorgänge informiert", sagte ein Telekom-Sprecher dem Blatt. Nach den Informationen der Zeitung hatte der Konzern für eine interne Datenauswertung die umstrittene Berliner Firma Network mit Nachforschungen beauftragt, die im Rahmen des Projekts "Zeus" Hunderttausende Datensätze analysierte. "Diese Untersuchungen haben jedoch keine Anhaltspunkte für rechtswidrige Handlungen ergeben", sagte der Telekom-Sprecher.


tac 08. Jun 2008

Netter Link. Danke! Vielleicht bringt ja dieser Vorfall das Thema Privatssphäre und...

föhn 08. Jun 2008

na dann können die zwei ja jetzt sicherlich ruhig schlafen. schliesslich hat man dem...

Widdl 08. Jun 2008

Rechtsschreibfehler müsste das nich " Rechtschreibfehler" heissen? ;-)) falls ich falsch...

Andi112 08. Jun 2008

Hallo tac Ja, ich denke mit dieser Einstellung zur dortigen Mentalität bist du nicht...

kjiopjoipu9098 07. Jun 2008

alle Beiträge. Golem ihr habt wirklich einen an der Waffel mit eurer Zensurwut. Nun...

Kommentieren



Anzeige

  1. Inhouse Consultant (m/w) - RightNow (Oracle Service Cloud)
    Media-Saturn E-Business Concepts & Services GmbH, Ingolstadt
  2. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  3. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  4. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Software Development Kit

    Linux-Support und geringere Latenz für Oculus Rift

  2. Big Brother Awards

    Österreich prämiert die EU Kommission und Facebook

  3. iFixit

    Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

  4. Illegales Streaming

    Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

  5. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  6. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  7. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  8. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  9. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  10. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

    •  / 
    Zum Artikel