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RepRap - 3D-Drucker baut sich selbst

Rapid-Prototyping-Gerät ist Open Source und für Privatnutzer gedacht

Der Brite Adrian Bowyer hat einen 3D-Drucker entwickelt, der auch für Heimnutzer erschwinglich ist. Mit diesem Gerät können die Nutzer die unterschiedlichsten Gegenstände aus Kunststoff herstellen - sogar die Teile für einen neuen 3D-Drucker.

Rapid Prototyping ermöglicht es Designern und Entwicklern, schnell und günstig ein Werkstück herzustellen. Es wird deshalb in Unternehmen und Forschungsinsitutionen gern genutzt. Dabei wird ein virtuelles Modell eines Gegenstandes, das aus einer CAD-Anwendung erstellt wurde, an einen speziellen Drucker geschickt, der den Gegenstand dann aus Kunststoff aufbaut. Für den Hausgebrauch wären solche Geräte praktisch, etwa um Spielzeug selbst herzustellen, sind aber zu teuer.

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Adrian Bowyer (links) und der RepRap mit Nachbau (Quelle: RepRap)
Adrian Bowyer (links) und der RepRap mit Nachbau (Quelle: RepRap)

Das wollte der Brite Adrian Bowyer, der an der Universität von Bath Maschinenbau lehrt, ändern und entwickelte einen ganz besonderen Rapid-Prototyping-Drucker, den Replicating Rapid-Prototyper, kurz RepRap, der auch für Privatnutzer erschwinglich sein soll.

Wie andere 3D-Drucker baut auch der RepRap aus einem geschmolzenen Kunststofffaden Schicht für Schicht Gegenstände wie beispielsweise Türklinken oder Kleiderhaken auf. Doch er kann noch mehr: Wie der Name andeutet, repliziert sich der Drucker selbst. Das bedeutet, er stellt alle Kunststoffkomponenten her, aus denen er selbst besteht. Es bedarf nur noch einiger Teile aus dem Baumarkt - und fertig ist der neue RepRap.

Die Idee zu diesem Gerät stellte Bowyer erstmals 2004 in einem Aufsatz mit dem Titel "Wealth without money" (Reichtum ohne Geld) vor. Könnten Menschen einen solchen 3D-Drucker nutzen, wären sie in der Lage, Dinge, die sie brauchten, selbst herzustellen. Das würde sie reich und gleichzeitig unabhängig von der Industrie machen. Im Jahr 2005 rief Bowyer ein Open-Source-Projekt ins Leben, das seine Idee verwirklichen sollte.

Unter der Leitung von Bowyer tüftelten die Entwickler mehrere Jahre lang an dem Gerät. Zum einen galt es, die Teile des Druckers zu entwickeln. Dazu gehörten der Druckkopf, der den Kunststofffaden schmilzt und aufträgt, das Gerüst des Gerätes sowie Controller für den Druckkopf und die Motoren, die den Kopf bewegen. Zum anderen mussten sie die Software, die 3D-Designs aus dem Computer auf den Drucker überträgt, und die Firmware für die Controller schreiben. Alle ihre Erkenntnisse veröffentlichten sie unter der freien GNU-Lizenz.

Am 28. Mai 2008 schließlich war es soweit: Der RepRap hat sich zum ersten Mal repliziert, indem er die Teile für einen neuen RepRap gebaut hat. Kaum zusammengebaut stellte der Drucker der zweiten Generation schon das erste Teil der 3. Generation her.

Rund 400 Euro kostet nach Angaben der Entwickler-Teams das Material, aus dem der Drucker besteht. Die Bauanleitung sowie die Software stehen auf der Website zur Verfügung.


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reprapper 06. Okt 2012

Da ziehen die Österreicher mit :) Reprap-Austria www.reprap.cc

JeverPils 24. Aug 2012

Dann bist du aber auch nicht ganz auf dem Laufenden. IBM entwickelt seit 2006 CPU's...

TC 24. Feb 2011

Computer, eine Pizza Mozarella und einen Champagner!

Kr1schan 08. Jan 2009

Das ist trotzdem keine KI, sondern vielleicht sowas wie der Versuch einer semantischen...

Will Wright... 04. Jan 2009

Das ganze was man "KI" nennt beruht in der heutigen Zeit nur auf Algorithmen und...



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