Durchfahrt verboten für Google Street View
Stadt wehrt sich gegen ungefragtes Fotografieren
Die kleine Stadt North Oaks im US-Bundesstaat Minnesota hat sich erfolgreich gegen die Straßenfotos von Google gewehrt. Die Straßen der Stadt sind privatisiert und ein Schild mit der Aufschrift Durchfahrt verboten begrüßt die Besucher. Dies gilt auch für die mit Kameras bestückten Autos, die für Google Aufnahmen vieler US-Städte machen.
Der Stadtrat der 4.500-Einwohner-Stadt schrieb dem Suchmaschinenbetreiber, das widerrechtlich entstandene Bildmaterial umgehend von Google Streetview zu entfernen, schreibt die Zeitung Minneapolis Star Tribune.
Die Begründung der Stadtväter ist einfach: Google hat nicht das Recht, die Straßen der Gemeinde zu befahren, geschweige denn dabei noch Fotos zu machen. Die Bilder wurden nach der Aufforderung aus der Bilddatenbank entfernt.
Nach Angaben von Google geschieht es sehr selten, dass eine ganze Stadt wünscht, aus Street View entfernt zu werden. Als das Angebot im Mai 2007 in den USA startete, erntete Google harsche Kritik von Datenschützern, da auch Gesichter von Passanten und Autokennzeichen veröffentlicht werden.
Google Street View ist über die Maps-Ansicht erreichbar und zeigt von einigen nordamerikanischen Städten hausnummerngenaue Fotos der Straßenzüge. Der Nutzer kann damit auf der Karte virtuell durch die Straßen wandern.
Im Mai dieses Jahres kündigte Google an, Personenfotos in Zukunft automatisch unkenntlich zu machen.






Wer oder was ist Bielefeld ?? - noch nie gehört. ;-)
Da hast du vollkommen recht, sehe ich genau so. Aber die große Mehrheit der Bevölkerung...
De facto hat das nichts über die Leistung eines potentiellen Bewerbers auszusagen. Und...
Die allgegenwärtige Vergoolgleung nervt. Ist denn unsere Welt nicht schon gläsern genug...
Bielefeld? Bielefeld gibts doch garnicht und kann deshalb auch nicht gestrichen werden.
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