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Film-Download-Portal in2movies ist am EndeBeschränkung auf Warner-Brothers-Palette verhinderte Erfolg
Nach einer turbulenten Betaphase ging in2movies mit Kauf- und Mietvideos im WMV-Format im Jahr 2006 in den Regelbetrieb. Wie Golem.de bei dem Technikanbieter Arvato Mobile erfahren hat, sieht man dort mehrere Gründe für das Scheitern des Gemeinschaftsunternehmens. So hatte man mit Warner Brothers nur ein großes Filmstudio im Boot. Weitere Content-Hersteller wie Buena Vista Pictures, DreamWorks, Fox Film, Sony Pictures, Touchstone oder Universal Studios wurden so eher
abgeschreckt. "Filmfans suchen aber in Download-Portalen nicht nach den Studios, sondern nach Titeln", hieß es. Weitere Probleme habe die technische Beschränkung der Kauffilme auf den PC gemacht. Der Filmgenuss im Wohnzimmer erfordert damit einen Windows-PC oder einen zum Windows-DRM kompatiblen Netzwerkplayer.
Zudem waren die Kaufdownload-Filme ("Download-to-Own") bei in2Movies fast genauso teuer wie die hübsch verpackten Kaufversionen auf DVD - und dennoch an den Windows-PC gekettet. Das Brennen als Spielfilm-DVD zwecks Abspielen auf herkömmlichen DVD-Playern bot in2Movies bisher nicht. Was mit den verkauften Filmlizenzen nun passiert, war noch nicht in Erfahrung zu bringen. Anders als bei DVDs, HD-DVDs oder Blu-ray-Discs droht DRM-geschützten Downloads oft noch das Aus, sobald die Lizenzierungsserver nicht mehr erreichbar sind und die Kunden stehen so im Regen. Das zeigte sich erst kürzlich für Kunden des von Microsoft eingestellten MSN Music. Arvato Mobile wird die Download-Technologie für Filme weiter als herstellerneutrales White-Label-Produkt am Markt anbieten. (asa)
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