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Microsoft stellt seine Büchersuche einDigitalisierungsprojekt findet zu wenig Nutzer
Angaben zur Höhe der gemachten Ausgaben in den geschlossenen Suchbereichen wollte Microsoft-Sprecher Scott Trepanier nicht machen. Clifford Guren, Microsoft Senior Director für Publisher Evangelism in dem Projekt, erklärte gegenüber US-Medien, dass man nicht genügend Nutzer gewinnen konnte, um die laufenden Kosten weiter zu rechtfertigen. Verleger wie HarperCollins Publishers und Random House würden eigenständig ihre Inhalte digitalisieren, so Guren.
Die bereits indexierten Texte bleiben weiter über die Microsoft-Suche verfügbar, einen separaten Index werde es aber nicht mehr geben. Nadella: "Das bedeutet auch, dass wir unsere Digitalisierungsinitiativen in den Bibliotheken runterfahren. Es ist uns bewusst, dass dies für unsere Partner aus der Verlagsbranche, aus der Wissenschaft und für unsere Live-Search-Nutzer eine Enttäuschung ist." 750.000 Bücher und 80 Millionen Fachartikel aus Magazinen hat das Team um Nadella laut seinen Angaben digitalisiert und indexiert. Nun will man sich auf lukrativere Suchbereiche wie das Thema "Reisen" konzentrieren. Bei wissenschaftlichen Inhalten beschränkt man sich künftig dagegen darauf, die Crawler auf die Onlineangebote von Verlegern und Bibliotheken anzusetzen. (asa)
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