Interview: Weniger Sex durch Onlinerollenspiele?

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Golem.de: Die Frage der Praxistauglichkeit dieser Idee einmal außen vor gelassen: Wäre solch ein "Demokratie-MMOG" nicht äußerst langweilig?

Castronova: Man könnte das schon so hinbekommen, dass es Spaß macht. Leicht ist das nicht: Ich habe selbst mal versucht, ein Spiel über Shakespeare zu machen. Ich dachte, es würde Spaß machen, aber es war unfassbar öde. Aber ich bin überzeugt, ein Spiel kann gleichzeitig Spaß machen und Inhalte vermitteln. Schließlich kann Demokratie sehr aufregend sein, die US-Vorwahlen sind ein ungeheuer spannendes "Spiel".

Golem.de: MMOGs werden von Wirtschaftsunternehmen entwickelt, die damit teilweise, siehe Blizzard, extrem viel Geld verdienen. Wie wird das in fünf Jahren sein: Haben wir dann noch ein oder zwei "Mega Corporations" im Sinne William Gibsons, die alle virtuellen Welten kontrollieren?

Castronova: Ich finde die nächsten fünf Jahre schwieriger vorherzusagen als die nächsten 50. In 50 Jahren, davon bin ich überzeugt, wird es eine riesige Vielfalt von Firmen geben, die viele, viele unterschiedliche virtuelle Welten anbieten werden.

Golem.de: Werden diese Welten miteinander verbunden sein und quasi ein neues Internet bilden?

Castronova: Ja und nein. Es wird Erstens vermutlich eine Koalition verbundener Welten geben, sofern das mehr Effizienz bringt. In etwa so wie in Second Life, wo Koalitionen die ökonomischen und sozialen Interaktionen verbessern. Und es gibt Bestrebungen, eine Art "Avatar-Standard" zu entwickeln, damit ich meine Figur von einem MMOG ins nächste mitnehmen kann. Den werden aber vermutlich nur die MMOGs der zweiten Reihe wirklich benutzen, Blizzard etwa dürfte daran keinerlei Interesse haben.

Es wird zweitens auch ein Universum von separaten, abgeschotteten Welten geben, die eine große Bandbreite menschlicher Fantasien bedienen. Jeder Traum, den ein menschliches Wesen haben kann, wird innerhalb einer dieser virtuellen Welten zu finden sein.

Golem.de: Dann werden unsere Kinder also beispielsweise in der Greenpeace-Welt die virtuelle Natur retten und in der Deutschland-Welt ihre Freunde treffen?

Castronova: Ja, aber auf Wunsch in einem Deutschland, wie es hätte sein können - wo etwa der Erste Weltkrieg niemals stattgefunden hat. Und es gäbe eine Welt, in der Frankreich das 21. Jahrhundert dominiert. Auch wenn das manche Franzosen sicher schon heute glauben. [von Jörg Langer]

 Interview: Weniger Sex durch Onlinerollenspiele?

SinfullySonic2006 02. Nov 2008

Die sexuellen Madchen hier--->>>SinfullySonic2006@wikichat.com

SinfullySonic2006 12. Okt 2008

Die sexuellen Mädchen hier--->>>SinfullySonic2006@wikichat.com

Quasi Modo 08. Okt 2008

Ingame Blowjobs zählen aber nicht!!!

Ariadne 08. Okt 2008

Also, ich bin ein Liebhaber von Rollenspielen. Aber ich kann nicht sagen, dass der Sex...

Pat 24. Mai 2008

Wenn man verheiratet ist, Kinder hat und an seine Frau erst dann denkt, wenn man Sex...

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GamesVZ Ogame und Browsergames News / 20. Mai 2008

Weniger Sex durch Onlinerollenspiele?



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