Grand Theft Childhood - Neue Studie zum Thema Gewalt

Interview mit Harvard-Forscherin Cheryl Olson über Computerspiele und Gewalt

Grand Theft Childhood, so heißt das Buch, das in der US-Spieleszene derzeit für Diskussionen sorgt. Es beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Computerspielen auf Jugendliche. Golem.de sprach mit Co-Autorin Cheryl Olson über Risiken und Chancen von Spielen. Fazit: Lieber ein bisschen spielen als gar nicht.

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Schon lange wird über das Thema Gewalt und Computerspiele diskutiert - aber ernst zu nehmende wissenschaftliche Studien sind Mangelware. Jetzt gibt es eine neue Untersuchung, durchgeführt vom amerikanischen Forscher-Ehepaar Cheryl K. Olson und Lawrence Kutner, Direktoren und Mitgründer des Center for Mental Health and Media, das zum Department of Psychiatry am Massachusetts General Hospital in Boston gehört. Beide sind Mitglieder der psychiatrischen Fakultät der Harvard Medical School. Vor kurzem erschien ihr Buch Grand Theft Childhood, das neben wissenschaftlichen Ergebnissen auch Tipps für Eltern bietet.

Cheryl K. Olson, Center for Mental Health and Media
Cheryl K. Olson, Center for Mental Health and Media
Golem.de: Spielen Sie selbst?

Cheryl Olson: Wir haben gerade ein Nintendo Wii bekommen und ich beschäftige mich mit Rayman Raving Rabbids. Mein Sohn, der jetzt 18 Jahre alt ist, hat mir außerdem beigebracht, Spiele wie Max Payne, Star Trek Bridge Commander, Warcraft 3 und Tropico zu spielen - allerdings komme ich mit der Steuerung nicht sehr gut zurecht, deshalb schaue ich meist nur zu, genieße das aber. Ich mag außerdem GTA Vice City, wegen der knalligen Farben, der spannenden Figuren und des Humors, etwa der Radiostationen.

Golem.de: Woran liegt es eigentlich, dass Computerspiele oft nur negativ in den Schlagzeilen stehen?

Olson: Viele Erwachsene begreifen immer noch nicht, wie komplex und kreativ Computerspiele heutzutage sind. In ihrer Vorstellung geht es in Spielen nur ums Schießen - wie in den Arkade-Klassikern aus den Achtzigern, nur mit aufwändigerer Darstellung von Blut und Gewalt. Deshalb unterstellen sie, dass Teenager ausschließlich von stumpfsinniger Gewalt angezogen werden, die sie dann aggressiver macht - oder sie zumindest davon abhält, Zeit mit Lesen und Hausaufgaben zu verbringen.

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~jaja~ 15. Mai 2008

~lach~

FranUnFine 15. Mai 2008

Pfeiffer, sind sie's? ;)

checkt_gar_nich... 15. Mai 2008

Hmmm, ich kann mit diesen vielen Fremdwörtern nichts anfangen ...

grüntee 15. Mai 2008

So, ich hab jetzt den Artikel gefunden: "Our survey results, combined with other...

grüntee 15. Mai 2008

Warum? Ist doch bloss eine Beobachtung. Allerdings glaub ich, das golem.de bei der...

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Artikel Freak - Interessant, Brisant und natürlich sinnlos / 14. Mai 2008

Studie - Gewalt und Computerspiele



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