OpenSSL-Schlüssel in Debian sind unsicher
Update schließt Sicherheitslücke
Das Sicherheits-Team der Linux-Distribution Debian hat einen Fehler im OpenSSL-Zufallsgenerator gefunden, durch den Schlüssel herausgefunden werden könnten. Die Sicherheitslücke betrifft nur das OpenSSL-Paket in Debian GNU/Linux. Das betroffene Paket wurde bereits aktualisiert.
Die von OpenSSL in Debian erzeugten Keys sind vorhersehbar, geht aus der Sicherheitsmeldung des Projektes hervor. Die erste betroffene Version war 0.9.8c-1, die am 17. September 2006 in den Unstable-Zweig der Distribution gelangte und von dort auch in die mittlerweile stabile Version 4.0 alias "Etch". Debian Sarge hingegen ist ebenso wenig betroffen, wie die Pakete anderer Linux-Distributionen.
Durch den Fehler sind alle SSH-, OpenVPN- und DNSSEC-Schlüssel betroffen und auch Schlüssel für SSL/TLS-Sitzungen sowie X.509-Zertifikate können betroffen sein und sich somit einfach herausfinden lassen. Mit GnuPG und GnuTLS erzeugte Schlüssel hingegen sollen nicht verwundbar sein.
In Debian Etch steht nun das OpenSSL-Paket in der Version 0.9.8c-4etch3 bereit, das das Problem behebt. Für Testing und Unstable ist der Fehler in der Version 0.9.8g-9 behoben. Die Entwickler empfehlen dringend ein Update und sämtliche mit OpenSSL erzeugten Schlüssel neu zu generieren. Als Konsequenz haben sie auch die Public-Key-Authentifizierung auf ihren eigenen Servern deaktiviert. Zudem gibt es einen Detector (OpenPGP-Signatur) als Download.
Das auf Debian basierende Ubuntu ist ebenfalls seit der Version 7.04 betroffen. Hier gibt es je eine Sicherheitsmeldung für OpenSSH und eine für OpenSSL.






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Genau genommen sind das keine Zertifikate, sondern öffentliche Schlüssel. Und ja, genau...
Dieser Punkt wird doch gerade ausführlich in diversen Blogs diskutiert: Wenn man die...
klar kann man dem einen vorwurf machen, wenn man sich den text durchließt http://marc...
Dass Maintainer an Code rumpatchen ist nichts ungewöhnliches, das gibts bei fast allen...
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