Spieletest: Boom Blox - Spielberg staunt Bauklötze

Erstes Ergebnis der Kooperation zwischen Star-Regisseur und Electronic Arts

Als Steven Spielberg und Electronic Arts bekannt gegeben haben, gemeinsame Sache zu machen, malten sich viele pompöse Videospiel-Epen voller Bombast und Dramatik aus. Umso überraschender ist der erste Titel der zunächst auf drei Spiele angelegten Kooperation: "Boom Blox", das exklusiv für Nintendo Wii erscheint, bietet keine Dinosaurier, keinen Zweiten Weltkrieg und auch keine Helden mit Peitsche, sondern Bauklötzchen.

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Boom Blox (Nintendo Wii)
Boom Blox (Nintendo Wii)
Im Grunde ist Boom Blox ein Mix aus Geschicklichkeits- und Action-Spiel - eine ruhige Hand ist ebenso nötig wie schnelle Reaktionen. In mehreren hundert Levels wartet eine Aufgabe nach der anderen - die Aktionsmöglichkeiten variieren allerdings deutlich. Ein Teil des Gameplays erinnert an das Gesellschaftsspiel Jenga: Ein Turm aus Bauklötzchen muss Schritt für Schritt abgebaut werden, ohne dass er zusammenbricht. Ständig sucht der Spieler also nach günstig liegenden und Punkte bringenden Steinen, die er dann mit der Wiimote herauszieht. Vor allem in späteren Levels wird das eine durchaus brenzlige Angelegenheit; wer zittert oder an der falschen Stelle ansetzt, bekommt einen nett anzusehenden Einsturz geboten.

Boom Blox
Boom Blox
Andere Aufgaben funktionieren genau anders herum: Beispielsweise müssen Türme absichtlich zum Einsturz gebracht werden - und zwar so, dass die auf ihnen liegenden Edelsteine zu Boden purzeln und das Punktekonto füllen. Die Kunst besteht darin, die neuralgischen Punkte des jeweiligen Gebäudes zu erwischen und es mit möglichst wenigen Attacken zusammenfallen zu lassen. Per A-Taste der Wiimote visiert der Spieler das jeweilige Ziel an, nimmt dann Schwung, als hätte er einen Ball in der Hand, und am Ende des Ausholvorgangs lässt er die A-Taste los, damit der virtuelle Ball losfliegt.

Boom Blox
Boom Blox
Besondere Bausteine sorgen für Abwechslung und zusätzlichen Gehirnschmalz-Einsatz: Bombensteine explodieren und reißen viel Umland mit. Purpurfarbene Blöcke verschwinden einfach; grüne Chemikalien-Blöcke hingegen lassen sich mit anderen Chemie-Steinen bewerfen - dann entstehen Kettenreaktionen. Überhaupt muss immer wieder nach Möglichkeiten zum Domino-Effekt gesucht werden, um durch den Einsturz eines Gebäudes gleich mehrere niederzureißen.

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Scheisserchen 03. Jun 2008

Ich finde das Spiel genial. Einfache Spielidee, gut umgesetzt, astrein programmiert - wo...

RazorB 20. Mai 2008

Ich schaffe es nicht die Affendame sicher nach unten zu geleiten. Welche Steine muß ich...

Lino 14. Mai 2008

Stimmt leider. Wenn mann nicht Jedes Level mit Gold schaffen will. Schafft man das game...

Lino 14. Mai 2008

Wenn mann sich so die meisten Partys anschaut. Müsste da eigentlich ein gigantischer...

Vollstrecker 14. Mai 2008

Das mit den slowdowns hat mich auch etwas enttäuscht. Da hätten die noch etwas am fein...

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