Deutsche Telekom-Chef René Obermann wertet die exklusive Vermarktung des Apple iPhones als Erfolg. Mit mehr als 100.000 in Deutschland abgesetzten Geräten hätten sich die Hoffnung erfüllt, so der Vorstandsvorsitzende gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Damit bestätigt er erstmals offiziell entsprechende Presseberichte zu den Verkaufszahlen.
Die Zukunft des Konzerns sieht Obermann zunehmend im Ausland. Das Auslandsgeschäft am Gesamtumsatz werde weiter steigen. Die Telekom habe im abgelaufenen Jahr erstmals mehr Geld im Ausland eingenommen als auf dem Heimatmarkt. Dieser Trend werde sich fortsetzen, kündigte Obermann an.
"Ob wir dann in ein paar Jahren bei zwei Drittel oder sogar mehr sind, wird sich zeigen", hieß es weiter.
Die Aktionäre bittet der Telekom-vorstandsvorsitzende im
Vorfeld der Hauptversammlung am Donnerstag, dem 15. Mai 2008 um Vertrauen und Geduld. Dort wolle er aufzeigen, welches großes Potential das Unternehmen habe.
"Ich will deutlich machen, wie sehr wir uns anstrengen, den Wert des Unternehmens zu steigern. Nur: Zaubern kann ich nicht", betont Obermann. Dies sei Kärrnerarbeit, die brauche Vertrauen und Geduld, bemühte Obermann ein Synonym für besonders schwere körperliche Arbeit.
(asa)
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