Spieleentwickler - ein Job mit Arbeitsplatzgarantie

Spielebranche sucht nach Talenten

Die Spiele-Branche boomt. In den Entwicklerbüros herrschen Arbeitsbedingungen fast wie zu Zeiten der New Economy, gutes Personal wird überall gesucht. Deshalb haben sich die Studios auf der Spieleentwickler-Konferenz Quo Vadis in Berlin dem Nachwuchs präsentiert.

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Crytek, Electronic Arts, The Games Company, Exozet, Radon Labs und viele mehr - alle waren sie da und haben sich dem Nachwuchs auf der Spieleentwicklerkonferenz Quo Vadis vorgestellt. Alle haben Personalbedarf - so sehr, dass die Angebote fast paradiesisch klingen. Crytek aus Frankfurt am Main beispielsweise bietet eine Art bezahltes Praktikum von mindestens einem halben Jahr an, das nach Angaben von Personalerin Katrin Winkler zu 99 Prozent in eine Festanstellung übergeht. Das sogenannte Internship bietet Vergünstigungen wie Mittagessen, eine Mitgliedschaft im Fitness-Club, eine Monatsfahrkarte der öffentlichen Verkehrsmittel und die Unterkunft in der Firmen-WG. Alles kostenlos.

 
Studenten am CareerDay auf der Quo Vadis (Foto: Christine Halina Schramm) (3:40)

Vor allem Informatiker und Grafiker werden derart umworben und dabei gibt es immer noch nicht den klassischen Game-Designer-Ausbildungsweg. Volker Pinsdorf von Electronic Arts erklärt, dass es deshalb vor allem um Eigen-Engagement geht. Programmierer sollten schon in jungen Jahren selber kleine Spiele entwickelt oder andere modifiziert haben. Da gebe es eine große Community, die sich in "Modification-Groups" zusammenschließe. "Daran sehe ich als Personaler, da hat einer schon mal ein Auge auf die Spieleindustrie geworfen."

Der Nachwuchs richtet sich darauf ein. Aljoscha Börsch, Student der Computer Visualistik im zweiten Semester an der Universität Magdeburg, fährt zu allen Branchen-Treffen und -Konferenzen, die ihm anfangs wie "geschlossene Gesellschaften" erschienen. "Jeder kennt hier jeden", sagt er. Seine Berührungsängste seien aber schnell verflogen, da die Branche jeden aufnehme, als sei man ein alter Bekannter. Aljoscha erfüllt die Wunschkriterien der Personaler bereits: Im Alter von zehn Jahren hat er mit dem Programmieren kleinerer Spiele angefangen und natürlich mit seinen Freunden stundenlang Super Nintendo gespielt.

Hardcore-Spieler zu sein und nichts anderes gesehen zu haben, reicht den Entwicklerstudios allerdings nicht aus. Frank Zahn von ExozetGames spricht in erster Linie von Enthusiasmus, den die Bewerber mitbringen müssen. Der Autodidakt, der seine Spiele selbst entwickelt, sei genauso gefragt wie der Diplominformatiker. Sein Unternehmen suche sich die Leute nach zwei Kriterien aus: "Können sie als Generalisten eingesetzt werden und haben sie eine spezielle Fähigkeit." Bei fünf bis zehn Projekten, die sein Unternehmen pro Jahr hat, sei ein breites Spektrum an Fähigkeiten gefragt.


airtrack 24. Nov 2008

jetzt hab ich schon keine lust mehr mich zu bewerben...wenn ich das alles lese...!!

burning 20. Mai 2008

tschuligung, das i lach... arbeitsplatzgarantie.. es gibt ein haufen fähiger...

FIAE 20. Mai 2008

Mach aus dem 'CHF' ein '€' und schicke mir deine Mailadresse. Wenn ich dafür in Franken...

HobbyEntwickler 19. Mai 2008

Erklär mir den Sinn Deiner Aussage? Das sind Geldwerte, die man durch leichtes Googlen...

Provokant 18. Mai 2008

vieleicht verstehst du die Hobbyentwickler ja auch falsch denn Hobby ist freizeit...

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