Onlinebankraub: 1.000 Euro für Zugangsdaten

Auch Kundendaten aus Onlineshops stehen zum Verkauf

Kreditkartennummer und Onlinebanking-Daten sind wertvolle Güter, die laut McAfee im Internet in Einzelfällen für 1.000 Euro und mehr verkauft werden. Einschlägige Seiten im Internet bieten alle nötigen Informationen vom Namen, der Karten- oder Kontonummer über Angaben zur Guthabenhöhe bis hin zu PINs. Dabei variiert der Preis für die Daten je nach Land und Höhe des Guthabens auf den Konten.

Anzeige

Illegale Bankdaten zum Verkauf
Illegale Bankdaten zum Verkauf
Das Ausspionieren von Kreditkartendaten und Zugangsdaten für Onlinebanking ist ein lukratives Geschäft. Dabei werden nicht nur private Rechner geplündert, sondern auch die Backends von Shops sind im Visier der Datendiebe, wie Francois Paget im Blog von McAfee AVERT Labs berichtet.

Die Seiten preisen ihre Ware üblicherweise mit einem Text wie "Top-Daten zu einem höheren Preis als gewöhnlich" an. Zu haben sind Bank-Log-ins verschiedener Länder, der Preis für die Log-ins hängt vom Guthaben des Kontos ab, von der Bank und von dem Land, in dem die Bank aktiv ist. Die Preise liegen zwischen 500,- Euro bei einem Bankguthaben von knapp 8.000 Euro und gehen hoch auf 2.200,- Euro für ein Konto, das mit gut 30.000 Euro gefüllt sein sollte. Doch stellt die angegebene Summe keine Garantie dar, denn in Echtzeit werden die Kontodaten noch nicht angepriesen. Sollte der Raubversuch auf dem Konto misslingen, etwa falls das Log-in nicht funktioniert, weil der wahre Eigentümer sein Konto beispielsweise hat sperren lassen, gibt es die Garantie, binnen 24 Stunden gleichwertige Ersatzdaten zu bekommen.

Doch damit nicht genug: Auch zur Verwaltung von Kundendaten von Onlineshops bekommt man illegal Zugang. Die Backends der Läden sind eine Fundgrube, wo Name, SSN, Adresse, Telefonnummer und Informationen zu britischen oder Schweizer Passnummern hinterlegt sind.


alivenet 19. Mai 2008

sieht wie cardplanet sein zurück online aus. aber einem Besucher...

Nero, der Kacker 13. Mai 2008

Schon mal im schnellen Brüter gewesen? Ein bisschen verstrahlt? Du solltest nicht so...

..... 12. Mai 2008

jetzt fragt sich anhand der grammatik, aus ob der hacker nun aus russland oder china...

ich kenn ihn 12. Mai 2008

ich kenn ihn von früher, da hat er bongeraucht

Kommentieren




Anzeige
  1. Business- / Service-Analyst (m/w)
    ADAC e. V., München
  2. IT-Support-Mitarbeiter/in
    Clifford Chance, Frankfurt am Main
  3. IT Manager (m/w)
    Seaarland Shipmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg (Reisebereitschaft)
  4. IT Servicetechniker (m/w) Prozess- und Steuerungssoftware
    Marel Food Systems über Mercuri Urval GmbH, Großraum Osnabrück

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  3. Kommentare: 188 | letzter Beitrag 19:10 Uhr

  4. Kommentare: 122 | letzter Beitrag 19:20 Uhr

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 18:09 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Samsung Galaxy Tab 2: 7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung
Samsung Galaxy Tab 2
7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

Samsung hat mit dem Galaxy Tab 2 ein weiteres Android-Tablet vorgestellt. Es ist das erste Tablet von Samsung, auf dem gleich Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich läuft und das den russischen Ortungsdienst Glonass unterstützt.

  1. Ice Cream Sandwich HTC bringt erste Updates auf Android 4.0 erst Ende März
  2. Notizprogramm Microsofts Onenote nun auch für die Android-Plattform
  3. Android-Verbreitung Ice Cream Sandwich und Donut sind gleichauf

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


WOA: Windows 8 für ARM im Detail
WOA
Windows 8 für ARM im Detail

Mit Windows on ARM (WOA) will Microsoft ein neues System mit einer ganz neuen Art von PCs etablieren. Damit Windows 8 auf ARM performant läuft und lange Akkulaufzeiten ermöglicht, musste Microsoft einige Kompromisse machen.

  1. Windows 8 auf ARM Microsoft zeigt Office 15

Zum Artikel