Eröffnung der Entwicklerkonferenz 2008: Tschüss, Killerspiel

Redner aus Politik und Spielebranche eröffnen 6. "Quo Vadis"

Die Entwicklerkonferenz "Quo Vadis" 2008 ist eröffnet: Ab sofort treffen sich in Berlin bei der wichtigsten derartigen deutschen Veranstaltung knapp 600 Designer, Programmierer, Grafiker und Animationsexperten. Zur Eröffnung sprachen auch Gäste aus der Politik - und bemühten sich unter anderem, die "Killerspiel"-Debatte endlich zu beenden.

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In Berlin findet vom 6. bis 9. Mai 2008 die 6. Deutsche Entwicklerkonferenz "Quo Vadis" statt. Zum zweiten Mal in Berlin - und mit rund 570 angemeldeten Besuchern so groß wie nie zuvor. Bei der Eröffnungsveranstaltung sprach unter anderem die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär, die sich im Ausschuss für Kultur und Medien regelmäßig mit dem Thema Computerspiele beschäftigt. Auch sie bewegt sich auf die Branche zu. "Wir reden gar nicht mehr von Killerspielen", sagte Bär etwa. Sie ging sogar noch weiter und meinte, "dass Computerspiele ein Kulturgut sind, und die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen erkennen dies auch vorbehaltlos an." Was nach einer Phrase klingt, hat weitreichende Konsequenzen. Zum einen, weil dadurch der Weg frei ist für differenzierte Debatten, zum anderen weil so finanzielle Förderungen - analog zur Filmbranche - näherrücken, etwa in Form des angekündigten Computerspielepreises, für den die Bundesregierung immerhin 300.000 Euro bereitgestellt hat.

Nebenbei berichtete Bär auch von ihren Versuchen, an eine Erlaubnis zur Installation von Computerspielen auf Bundestagscomputern zu gelangen - bislang erfolglos. Obwohl sie ihr Anliegen inzwischen sogar dem Bundestagspräsidenten vorgetragen habe, hätten die staatlichen IT-Experten alle Vorstöße zurückgewiesen - das Sicherheitsrisiko und die Belastungen für die Netzwerke seien zu hoch.

Audio: Deutsche Gamestage sind eröffnet (3:27)

Auch Petra Müller, Geschäftsführerin des Medienboards Berlin-Brandenburg, wollte von den Gewaltdebatten vergangener Tage nicht mehr viel wissen: "Die Killerspieldebatte landet dort, wo sie hingehört - nämlich in einer Qualitätsdebatte." Für Müller ist es vor allem wichtig, dass die Welt der Spiele sich mit anderen kreativen Branchen vernetzt - etwa mit der Film- und Fernsehwirtschaft.

Stephan Reichart, Geschäftsführer des Branchenverbandes G.A.M.E. und einer der Organisatoren der Veranstaltung: "Die Quo Vadis hat vor drei Jahren noch im Ruhgebiet stattgefunden mit damals um die 220 Teilnehmer, im letzten Jahr waren wir dann zum ersten Mal in Berlin und sind direkt auf 440 Teilnehmer hoch gegangen. Und in diesem Jahr haben sich 570 Teilnehmer akkreditiert. Das zeigt auch, in was für einer unglaublichen Dynamik sich unsere Branche bewegt."

Golem.de berichtet ab Mittwoch, dem 7. Mai 2008 ausführlich und direkt von der Entwicklerkonferenz.


Schnuffeli 07. Mai 2008

Natürlich Totalausfall! Die werden nicht fürs Zocken bezahlt!

Noel 07. Mai 2008

Danke, der Tag is gerettet. XD *Lachend auf Boden lieg* Vergiss nicht den Wallhack den...

korrupt 07. Mai 2008

Nun ja, 98-99% aller Computerspiele sind ja auch Schrott, denen sollte man kein Geld...

korf 07. Mai 2008

GTA4 gespielt? Condemned 2 gespielt? Wenn nich, machen! Danach ist es keine Frage was...

korf 07. Mai 2008

Falsch! Die Videospielbranche ist einer der schwierigsten Branchen die es gibt. 98-99...

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