United Internet will Debitel-Übernahme verhindern

Einstweilige Verfügung gegen Freenet beantragt

United Internet will die Übernahme von Debitel durch Freenet blockieren und hat eine einstweilige Verfügung beantragt, um "die Ausgabe neuer Aktien zur Finanzierung des Debitel-Kaufs [zu] unterbinden", berichtet das Handelsblatt. United Internet hält zusammen mit Drillisch rund 25 Prozent der Freenet-Aktien.

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Mit der geplanten Übernahme von Debitel durch Freenet werde der Wert der Freenet-Aktien sinken, fürchtet United-Internet-Chef Ralph Dommermuth. Freenet-Chef Eckhardt Spoerr will die Übernahme unter anderem durch die Ausgabe neuer Freenet-Aktien an den Debitel-Eigner Permira finanzieren. Zudem würde Freenet die Schulden von Debitel in Höhe von rund 1,135 Milliarden Euro übernehmen.

Dommermuth erhebt schwere Vorwürfe gegen Freenet-Chef Spoerr: "Herr Spoerr hat uns hinters Licht geführt. Das ist uns so passiert, da stehe ich zu. Damit ist das Thema für mich durch", sagte Dommermuth dem Handelsblatt. Als Freenet-Aktionär habe er aber ein Interesse daran, dass sich die Freenet-Aktie gut entwickle und nicht weiter an Wert verliere. "Wir wollen im Interesse aller Freenet-Aktionäre den Debitel-Deal verhindern", sagte Dommermuth.

Nach Ansicht von Dommermuth nützt die Übernahme von Debitel durch Freenet nur dem bisherigen Debitel-Eigentümer Permira: "Sie laden ihre 'lahme Ente' bei den Freenet Aktionären ab", so Dommermuth gegenüber dem Handelsblatt.


lawarms 07. Mai 2008

Naja für die meisten Freenet - Mitarbeiter sollte eine Übernahme durch 1&1 wie eine...

Yannick 07. Mai 2008

Wenn es sinnvoll sein kann, dass ein Unternehmen sowohl Mobilfunk und Internet anbietet...

sicher doch 07. Mai 2008

Davon abgesehen das ich Freenet nicht leiden kann diesen Abzocker Verein aber da hat...

Hazamel 07. Mai 2008

Letzteres hat Debitel in den letzten Jahren als Resseller von QSC versucht und es zum...

linveggie 06. Mai 2008

Das halte ich für völlig falsch. Freenet sollte unabhängig bleiben. Es ist nicht gut...

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