Sun schickt OpenSolaris 2008.05 gegen Ubuntu & Co ins Rennen

OpenSolaris alias "Projekt Indiana" kommt als Live-CD daher

Sun hat seine unter dem Codenamen "Indiana" entwickelte OpenSolaris-Distribution in Form einer Live-CD veröffentlicht. Sun preist OpenSolaris 2008.05 als voll funktionsfähiges Desktop-Betriebssystem an. Die eigentliche Distribution gibt es kostenlos, Support ist kostenpflichtig.

Anzeige

OpenSolaris
OpenSolaris
Nach einigen Vorabversionen steht OpenSolaris 2008.05 nun unter opensolaris.com zum Download bereit. Sun bietet damit eine freie, auf den Desktop-Einsatz zugeschnittene Version seines Unix-Betriebssystems an. Mit dabei sind Suns "Image Packaging System" (IPS), ZFS als Standard-Dateisystem, die Analysesoftware DTrace sowie der Webbrowser Firefox nebst Thunderbird als E-Mail-Client. Als Desktop kommt Gnome zum Einsatz.

Die Anfänge von OpenSolaris liegen im Jahr 2005, allerdings war OpenSolaris eher ein Projekt, in dem neue Techniken für den großen Bruder Solaris erprobt wurden. Das ändert sich mit OpenSolaris 2008.05, denn nun kommt das Betriebssystem samt Software auf einer Live-CD daher und soll sich leicht installieren lassen. Sun will Solaris so besser gegen die diversen Linux-Distributionen positionieren und hat dazu mit Ian Murdock den Vater von Debian GNU/Linux an Bord geholt.

OpenSolaris
OpenSolaris
Ein wesentlicher Baustein von Suns Solaris-Distribution ist das Paketverwaltungssystem "Image Packaging System", das auch in der nächsten Solaris-Version eingesetzt werden soll. Hiermit können zusätzliche Softwarepakete auch aus Onlinerepositorys installiert werden, die Bedienung unterscheidet sich aber naturgemäß von den beiden großen Linux-Systemen APT und Yum.

Sun bietet zu OpenSolaris auch kostenpflichtigen Support an, sowohl für Entwickler als auch für Unternehmen, die das Betriebssystem im Desktop-Bereich einsetzen wollen. Zur Veröffentlichung von OpenSolaris 2008.05 hat Sun zudem die OpenSolaris-Website überarbeitet, die nun zum Treffpunkt von OpenSolaris-Nutzern werden soll.


BSDDaemon 10. Mai 2008

Der SJD war auch nur ein GNOME Desktop mit Java Erweiterungen. Die hat man nur...

BSDDaemon 10. Mai 2008

Falsches Charset in Firefox gewählt... Umlaute tun hier fehlerfrei in 'ner VM. Warum...

promi 06. Mai 2008

Klugscheißern wollen, aber dann doch falsch machen? Peinlich! Wenn man früher opensolaris...

itchy67x 05. Mai 2008

und jetzt noch mal bitte eine antwort auf die frage fuer den thread ersteller: warum...

Ordnung_muss_sein 05. Mai 2008

Wird immer vergessen: Beastie

Kommentieren




Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. Trainee (m/w) für Telematik-Anwendungen im After Sales
    Daimler AG, Stuttgart
  3. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel