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Freenet-Chef will nach Debitel-Übernahme Marktmacht nutzen"Wir entscheiden, welche Telefonnetze ausgelastet werden und welche nicht"
Kritik übte der 40-Jährige an Ralph Dommermuth, dem Chef von United Internet, und seinem Verbündeten Drillisch, die Freenet übernehmen wollten: "Das Duo wollte durch seine Manöver die Unsicherheit bei Freenet erhöhen, um das Unternehmen zu zerschlagen." Um den Zusammenschluss mit dem Stuttgarter Service-Provider Debitel zu stoppen, "wurden Aufsichtsräte unter Druck gesetzt", kritisierte Spoerr.
Nun hoffe er, dass der Streit um den 1,6-Milliarden-Euro-Deal nicht juristisch fortgesetzt werde. "Ich gehe davon aus, dass Dommermuth ein guter Verlierer ist und das Unternehmen schon aus eigenem Interesse als Aktionär nicht behindern will." Über die Zukunft von Standorten und Arbeitsplätzen wolle die gemeinsame Führung erst nach Vollzug der Fusion entscheiden."Eins ist klar: Wenn zwei Unternehmen zusammengehen, die Ähnliches tun, muss über Personalanpassungen geredet werden", so Spoerr. (asa)
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