Deutsche Konsumenten strafen Nokia ab
Geplante Schließung des Werks Bochum beschleunigt Verluste
Der finnische Mobilfunkkonzern Nokia büßt in Deutschland Marktanteile ein. Im ersten Quartal 2008 sank der Anteil um 4 Prozent auf 37 Prozent, berichtet die Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag unter Berufung auf Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Eine Nokia-Sprecherin erklärte, Landeszahlen kommentiere man grundsätzlich nicht.
Die GfK erfasst mit ihren Daten nach eigenen Angaben gut 80 Prozent des Marktes. Im zweiten und dritten Quartal des Vorjahres hatten die Finnen bereits jeweils drei Prozentpunkte verloren.
Beobachter führen den stärkeren Rückgang im ersten Quartal auch auf die für Ende Juni 2008 geplante Schließung des Nokia-Werks in Bochum mit seinen 2.300 Beschäftigten zurück. "Bochum spielt da sicher eine Rolle", zitiert die Wirtschaftszeitung eine mit den Zahlen vertraute Person. Die Finnen hatten Mitte Januar 2008 überraschend angekündigt, den größten Teil der Handyproduktion von Bochum in eine neue Fabrik nach Rumänien zu verlagern. Die Entscheidung hatte zu wütenden Protesten der Belegschaft, Demonstrationen und Boykottaufrufen von Bundespolitikern geführt.
Zugleich setzt der Wettbewerber Sony Ericsson den Finnen zu: Laut GfK hat das Joint Venture seine Marktanteile seit dem zweiten Quartal des Vorjahres von 17 auf inzwischen 26 Prozent ausgebaut. Auf dem Weltmarkt hat Nokia seine Führungsposition dagegen weiter gefestigt.






Hallo, nur späte Antwort, doch hier ist sie: Also, das K800i: - super Kamera, doch lässt...
Sehe ich genauso, ich finde die Boykotte sogar negativ.... Jetzt denken sich andere...
Ach, was sind jetzt plötzlich alle wichtige Gerechtigkeitsfanatiker. Nein, ein Nokia...
sry to say aber das ist ne Witzlose Meldung. Di deutschen Konsumenten waren, sind und...
Fakt! (Bis das erste OM auf den Markt kommt...)
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