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Papierne Post-Its mit RFID und SchrifterkennungQuickies sollen Post-Its ersetzen
Eine Schwierigkeit bei Papiernotizen ist die fehlende Übersichtlichkeit, die bei besonders intensiver Nutzung schnell zum Chaos auswächst. Mit intelligenten Post-Its könnte die Ordnung gewahrt bleiben - zumindest auf dem Rechner. Die Neuentwicklung, die sich derzeit im Prototypenstadium befindet, soll RFID, Tinten- und Schrifterkennung sowie künstliche Intelligenz miteinander verbinden.
So ließen sich wie bisher die Papierschnipsel mit der Hand beschreiben und kleben. Dennoch würde es bei einer elektronischen Erfassung und Auswertung der Inhalte möglich werden, die Stickies zu durchsuchen, zu orten und ihre Inhalte in Termine und E-Mails umzuwandeln und z.B. auf das Handy zu schicken. Physische und digitale Welt wären miteinander verbunden. Die MIT-Forscher nennen ihren Ansatz in Anlehnung an "Stickies" nun Quickies. Die in das Papier eingebetteten, dünnen RFID-Chips lassen es zu, im Haushalt die Position der geschriebenen Zettel zu finden. Werden sie auf einem kleinen Digitizer beschriftet, kann der Inhalt elektronisch erfasst und ausgewertet werden. Neben Texterkennung soll auch eine weitergehende Interpretation möglich sein, um beispielsweise Termine, Aufgaben oder Ähnliches aus den Notizen herstellen zu können. 3M stellte das Original-Post-It 1980 vor. (ad)
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