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Harte Konkurrenz: Spielemagazine - Online gegen PrintGarry Leusch vom Online-Spieleportal Gamona antwortet Petra Fröhlich (PC Games)
Im Golem.de-Interview mit PC-Games-Chefredakteurin Petra Fröhlich nahm selbige Stellung zu den stetig sinkenden Auflagenzahlen vieler Printobjekte, relativierte die Zahlen und erklärte, wie wichtig deutsche Spielezeitungen in gedruckter Form seien. Mit ihren Argumenten will sich Leusch nicht zufriedengeben, auch Onlinepublikationen hätten die von Fröhlich als Pro-Print-Argumente angeführten Möglichkeiten, "Zusammenhänge und Spielabläufe anschaulich und übersichtlich erklären" zu können. Leusch dazu: "Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das online genauso möglich ist. Das beweisen diverse professionelle Spielemagazine jeden Tag aufs Neue. Es werden Bilderstrecken generiert, es werden Komplettlösungen entwickelt, ausführliche Berichte geschrieben und sogar Videos werden geschnitten, moderiert und vertont. Ich denke, das kann man durchaus als 'anschaulich und übersichtlich' bezeichnen." Den von Fröhlich angeführten Vergleich der "optischen Wucht eines doppelseitigen Aufmachers oder von sorgfältig ausgewählten, groß aufgezogenen Screenshots", die bei der Präsentation "deutlich beeindruckender als eine Onlinebildergalerie" seien, kommentiert Leusch als unpassend. Man könne nicht einfach einen doppelseitigen Aufmacher mit einer "simplen digitalen Bildergalerie" vergleichen. "Ich denke, die optische Wucht eines gut gemachten Aufmachers im Netz ist mindestens genauso beeindruckend und wertig wie in gedruckter Form. Niemand kann mir erzählen, dass er von einer Grafik im Heft mehr beeindruckt wäre als von tollen Artworks, die der Nutzer in seinem Bildbetrachter öffnet, auf den kompletten Bildschirm vergrößert und bestaunt (und von denen er sehr viele in sehr kurzer Zeit hintereinander betrachten, ausdrucken und an Freunde weiterverschicken kann)", so Leusch. Es gebe durchaus Onlinespielemagazine, die sich - anders als Nachrichtenmagazine, bei denen es nicht nötig sei - die grafische Arbeit machen und "die ihre Leser auch optisch unterhalten wollen". weiter...
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