Harte Konkurrenz: Spielemagazine - Online gegen Print

Anzeige

Eine Aussage aus dem Interview beschäftigt den Onliner Leusch besonders, Fröhlich sagte darin: "Nach wie vor ist es so, dass alle wichtigen Enthüllungen und First-Looks vornehmlich auf den Titelseiten der großen Magazine stattfinden - die Wirkung ist auch aus Sicht der Hersteller eine ganz andere, als wenn sie in einem Newsticker stattfinden würde.". Für Leusch ein "Schlag ins Gesicht all derjenigen, die täglich dafür kämpfen, Onlinejournalismus weiter zu professionalisieren."

Zudem beweise die Aussage "eine vollkommen veraltete Sicht der Dinge, suggeriert sie dem geneigten Leser doch, dass Online lediglich in 'Newstickern' stattfindet und Thematiken dort mit wenigen Zeilen abgefrühstückt werden." Dass das aber nicht der Fall ist, beweisen nach Leusch "all die guten Onlinespielemagazine, die ausführliche Hintergrundberichte erstellen, recherchieren und Themen in aller Ausführlichkeit beleuchten."

Kritik gibt es dabei von Leusch jedoch nicht nur für die PC-Games-Chefredakteurin, sondern auch für "all die PR-Strategen, die glauben, auch in Zukunft exklusive Inhalte ausschließlich an Print vergeben zu müssen". Leusch dazu: "Die Zeiten haben sich geändert und ändern sich auch weiterhin. Onlinespielemagazine haben sich auch in Deutschland etabliert und können nicht zuletzt auf Grund ihrer enormen Reichweite nicht mehr übergangen werden."

"Ich möchte an dieser Stelle ganz klar eine Lanze für Gameswelt.de, Krawall.de, Gamona.de und Co. brechen, die ebenfalls um 'First-Looks' und 'wichtige Enthüllungen' kämpfen und die sich absolut auf die Fahne schreiben können, interessante Themen nicht via 'Newsticker' zu behandeln, sondern seriösen Journalismus betreiben. Mit eigener Redaktion und all ihren hohen Ansprüchen", so Leusch weiter.

Gegenüber Golem.de hatte Fröhlich angegeben: "Prinzipiell sind es welt- oder deutschlandexklusive Vorort-Reports, Spieleeindrücke und Interviews, die Hunderttausende zu Special-Interest-Magazinen greifen lassen. Und natürlich geht es sicher nicht nur mir so, dass sich längere Texte in gedruckter Form angenehmer konsumieren lassen. Kurz: Print wirkt."

Leusch fragt sich dabei, ob sich längere Texte in gedruckter Form wirklich besser konsumieren lassen.

  1. 1
  2. 2
  3. 3

bänny 04. Mai 2008

Habe mich auch von den Printmedien im Games-Bereich verabschiedet. Der Grund war...

Greedy 03. Mai 2008

Und dazu spricht der Leusch? Sowas suche ich bei Gamona vergebens...

FranUnFine 25. Apr 2008

ZWEI Tage musstest du überlegen für so eine derartig schwache Antwort? Da sieht man mal...

SchlauerBursche 25. Apr 2008

scheisse...woher wusstest du das?? (Dachte immer, die Tatsache dass Wookie immer überall...

SchlauerBursche 25. Apr 2008

Versuchs doch mal mit der Toilette und lass dich mal gepflegt in die Kanalisation...

Kommentieren




Anzeige
  1. Mitarbeiter Batch-Prozesse (m/w)
    HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg
  2. JAVA-Entwickler/in
    über Schlagheck Radtke Oldiges Executive Consultants GmbH, Süddeutschland
  3. IT Manager (m/w)
    Seaarland Shipmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg (Reisebereitschaft)
  4. IT Servicetechniker (m/w) Prozess- und Steuerungssoftware
    Marel Food Systems über Mercuri Urval GmbH, Großraum Osnabrück

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Anzeige

Die neuesten Browsergames auf browserhits.de


Meistgelesen
  1. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro

  2. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  3. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  4. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  5. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 202 | letzter Beitrag 10:20 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 104 | letzter Beitrag 10:25 Uhr

Mehr


  1. Sicherheitslücke

    Groupware Horde enthält Backdoor

  2. Zynga

    2,9 Millionen zahlende Kunden bei Castleville & Co.

  3. Cloud-Smartphone

    Acer bestätigt Cloud Mobile mit Android 4

  4. Ron was wrong, Whit is right

    RSA-Schlüssel unsicherer als gedacht

  5. Bioware

    Kurz die Welt retten in der Demo zu Mass Effect 3

  6. Adobe

    Photoshop CS6 mit Content-Aware Move

  7. Google

    Wir haben den größten DNS-Dienst

  8. Lensbaby

    Teleobjektiv mit absichtlicher Unschärfe

  9. Smartphone-App

    Remove löscht störende Menschen im Bild

  10. Radeon HD 7770 und 7750 im Test

    Die Grafikkarte mit 1 GHz für 159 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Eye-Tracking: Bewegungsabhängige Bildschirmoberfläche von Apple
Eye-Tracking
Bewegungsabhängige Bildschirmoberfläche von Apple

Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der eine Benutzeroberfläche beschreibt, die sich der Position des Nutzers vor dem Bildschirm anpassen kann. Die Frontkamera erfasst den Blick des Anwenders und ändert zum Beispiel den Schattenwurf der Icons.

  1. Apple Apple-Aktie erreicht neuen Höchststand
  2. Nicht-Abwerbe-Pakt Google hat mit Apple und Intel gemauschelt
  3. John Browett Apple will mit neuem Chef seine Ladenkette ausweiten

IMHO: Windows 8 - Microsofts Befreiungsschlag
IMHO
Windows 8 - Microsofts Befreiungsschlag

"Windows Reimagined", so bezeichnet Microsoft Windows 8. Es ist die größte Veränderung von Microsofts Betriebssystem seit Windows 95 und soll mit neuem UI und dem neuen API WinRT zum großen Befreiungsschlag für Microsoft werden.

  1. Beta Consumer Preview von Windows 8 am 29. Februar 2012
  2. Windows Explorer Windows 8 Beta mit weiteren Verbesserungen
  3. Sensor-Fusion Windows 8 soll Sensornutzung vereinfachen

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


Zum Artikel