IBMs Forschungsabteilung testet Migration zum Mac (Update)
Nach der viermonatigen Testphase wurden die 24 Teilnehmer befragt, 22 davon antworteten. Von denen waren 18 Personen der Meinung, der Mac biete ihnen eine "bessere" oder die "beste" Erfahrung im Vergleich mit ihrem existierenden Computer. Einer habe Dilger zufolge beide Systeme für "gleichwertig oder gut" befunden und drei hätten eine "schlechtere Erfahrung" gemacht. Sieben der Probanden gaben an, zuvor keine nennenswerten Erfahrungen mit dem Mac gesammelt zu haben, während 15 moderate Erfahrung oder Expertenwissen über den Mac nannten. 19 der 22 Teilnehmer wollten nach der ersten Testphase das MacBook Pro behalten und Windows-Anwendungen mittels VMWare Fusion laufen lassen. Nur drei Personen hätten angegeben, wieder das ThinkPad nutzen zu wollen.
Nicht alle Erfahrungen waren jedoch positiv, so Dilger. Festgestellt wurde, dass es zwar einfach gewesen sei, IBMs interne Software auf den Macs zu installieren, noch würden aber etwa IBMs eigene DB2-Datenbank, der Websphere-Application-Server nebst WebSphere Integration Developer SOA Entwicklungs-Tool, die Rational Application Developer IDE für J2EE-Anwendungen, Unterstützung für IBMs InfoPrint-Arbeitsgruppen-Laserdrucker, Microsoft Visio und NetMeeting fehlen. Support-Probleme habe es zudem mit IBMs Instant Messenger Lotus Sametime gegeben - und auch PowerPoint-Dokumente machten Schwierigkeiten, was auch für Tools galt, die nur im Internet Explorer funktionieren.
Im ersten Halbjahr 2008 soll das Programm nun mit 50 Nutzern fortgeführt werden - und im zweiten Halbjahr auf weitere 50 bis 100 Nutzer wachsen. Gleichzeitig enthält die Auswertung Angaben dazu, wie IBMs Angebot an Mac-Software und die Support-Infrastruktur für Mac-Anwender verbessert werden soll. Auch IBMs interne Sicherheitsbestimmungen müssen durch die Macs noch sichergestellt werden. IBMs interne "Mac@IBM"-Website - wo die Studie laut RoughlyDrafted-Blog verlinkt sei - soll bereits über 930 Mitglieder aus 26 Ländern zählen und schnell wachsen.
IBM Deutschland hat den Bericht auf Nachfrage vom Golem.de bisher weder dementieren noch bestätigen können, versucht aber, mehr in Erfahrung zu bringen.
Nachtrag vom 17. April 2008, um 16:36 Uhr:
Gegenüber Golem.de bestätigte Michael Kiess vom IBM-Forschungslabor in Böblingen, dass es den "kleinen Versuch" gibt - von einem großen Wechsel könne aber nicht geredet werden, es sei also "keine große Sache", anders als es Dilger vermute. Mittlerweile seien 100 Forscher von weltweit insgesamt 3.000 dabei, das Arbeiten am Mac auszuprobieren, also nur ein verhältnismäßig kleiner Teil. "Es gibt nicht mehr die [eine] Computerplattform", so Kiess, vielmehr gehe es darum, den Mitarbeitern die Möglichkeit zur Auswahl zu geben. Auch mit Linux arbeiten viele bereits - wer für Linux entwickle, der arbeite auch damit. Gleiches gelte für den Mac.






Der lässt sich aber zumindest auf Linux schon mit dem freien wine installieren: http...
Vor allem hat es einen Grund warum Linux nicht Massentauglich ist. Nicht jeder hat Zeit...
Interessant, freie Software ist die Zukunft? Und wo ist der Support? Es hat schon einen...
Grund siehe Artikel.
Also hier muss ich bei ubuntu nicht in die Shell um meine Soundtreiber zu konfigurieren...
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