United Internet erhöht Angebot für Freenet auf 14 Euro

Aufgabe der Debitel-Übernahme gefordert

Der Streit um die Zukunft des Telekommunikationsanbieters Freenet wird schärfer. In einem Brief an den Freenet-Vorstand und -Aufsichtsrat hat United-Internet-Chef Ralf Dommermuth sein Kaufangebot von 12,80 Euro auf 14,00 Euro je Aktie erhöht und zugleich eine "zeitnahe" Klarstellung über den von Freenet beabsichtigten Kauf des Mobilfunkproviders Debitel verlangt, berichtet die Welt. United Internet will Freenet nur übernehmen, wenn die Debitel-Übernahme unterbleibt.

Anzeige

Mit dem Schreiben geht die Auseinandersetzung zwischen Freenet-Chef Eckhard Spoerr und Dommermuth in die entscheidende Runde. Dommermuth will gemeinsam mit dem Mobilfunk-Provider Drillisch den Konkurrenten Freenet übernehmen und anschließend aufspalten. Das Internet- und DSL-Geschäft soll an United Internet fallen, Drillisch würde in diesem Fall die Mobilfunksparte übernehmen. United Internet und Drillisch halten über eine gemeinsame Holding bereits gut 25 Prozent an Freenet.

Doch Spoerr hat andere Pläne. Der Freenet-Chef treibt die Übernahme des Mobilfunk-Providers Debitel voran und verhandelt seit einiger Zeit mit dem Debitel-Großeigner und Finanzinvestor Permira. Berichten zufolge sollten die Verträge ursprünglich bereits an diesem Dienstag unterschrieben werden, der Vertragsabschluss sei aber auf Freitag verschoben worden. Dadurch würde der nach T-Mobile und Vodafone drittgrößte Mobilfunkanbieter mit rund 20 Millionen Kunden in Deutschland entstehen.

In dem Brief spricht sich Dommermuth deutlich gegen die Übernahme aus, heißt es in der Welt: "Bitte lassen Sie sich nicht ohne Not zum Erfüllungsgehilfen von Permira und den Debitel finanzierenden Banken machen." Vielmehr sei der Debitel-Verkauf durch Permira vielmehr "aus der Not geboren", so der United-Internet-Chef.

Insbesondere kritisiert er die Übernahme der enormen Schuldenlast bei Debitel. "Wenn Sie zulassen, dass zukünftig neben dem Debitel-Geschäft auch die Freenet-Assets für die Debitel-Kredite haften, dann setzen Sie alles auf eine Karte", heißt es in dem Brief. Auf diese Weise könnten die Freenet-Aktionäre "quasi-enteignet" werden.


Jay Äm 15. Apr 2008

Ich zahle 31 Euro! Das ist für einen Laden wie Freenet zwar zuviel, aber ich habe heute...

radnom_user 15. Apr 2008

... hm, war Freenet nicht wieder eine Tochter von Mobilcom? Nicht das meine Handy...

Kartell 15. Apr 2008

Danke für die Info.

deto 15. Apr 2008

http://de.wikipedia.org/wiki/United_Internet

Freeda 15. Apr 2008

...und zwar jeden Monat. Das müsst ihr erst mal nachmachen, United Internet!

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektleiter (m/w) für IT-Transformationsprogramm in der Betriebsorganisation
    Allianz Deutschland AG, Unterföhring
  2. Softwareentwickler/in
    Landeshauptstadt München, München
  3. Projektleiter (m/w) hardwarenahe Software für KFZ-Steuergeräte
    Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. SAP Inhouse Berater (m/w) QM
    JOST-Werke GmbH, Neu-Isenburg

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TIPP: Asus-Cashback-Aktion
    bis zu 45€ Cashback beim Kauf einer Aktions-Grafikkarte
  2. Seagate Supersale bei Alternate
  3. Canon Cashback-Aktion (bitte auf die Cashback-Preise klicken!)
    bis zu 200,00€ zurück erhalten

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Akku-Uhrenarmband

    Apple Watch soll über verdeckten Port schneller laden

  2. Sprachassistent

    Google Now wird schlauer

  3. Google

    Fotos-App mit unbegrenztem Cloud-Speicher

  4. Project Brillo

    Google vertieft Bemühungen im Smart-Home-Bereich

  5. Umfrage

    IT-Nachwuchs erwartet Einstiegsgehalt von über 46.000 Euro

  6. Android M

    Google mit neuem System für App-Berechtigungen

  7. Windows 7

    Drahtzieher von PC Fritz erhält über sechs Jahre Haft

  8. NC Soft

    Wildstar wird Free-to-Play

  9. SMS

    O2 warnt Handy-Kunden vor automatischem Internetzugriff

  10. EA Sports

    Fifa 16 bietet Frauenfußball



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Surface 3 im Test: Tolles teures Teil
Surface 3 im Test
Tolles teures Teil
  1. Surface Pro 3 Microsoft erhöht Preise um bis zu 250 Euro
  2. Surface 3 im Hands on Das Surface ohne RT

SSD HyperX Predator im Test: Kingstons Mischung ist gelungen
SSD HyperX Predator im Test
Kingstons Mischung ist gelungen
  1. Z-Drive 6300 Neue SSD bietet bis zu 6,4 TByte Speicherplatz
  2. Crucial BX100 und MX200 im Test Mehr SSD pro Euro gibt's derzeit nicht
  3. Plextor M6e Black Edition im Kurztest Auch eine günstige SSD kann teuer erkauft sein

BND-Affäre: Keine Frage der Ehre
BND-Affäre
Keine Frage der Ehre
  1. NSA-Affäre Merkel wohl über Probleme mit No-Spy-Abkommen informiert
  2. Freedom Act US-Senat lehnt Gesetz zur NSA-Reform ab
  3. BND-Chef Schindler "Wir sind abhängig von der NSA"

  1. Re: Ausbildungsberufe sind kein IT-Nachwuchs?

    XHess | 00:15

  2. Re: Wann / unter welcher Bedingung gibt's Adware?

    Neuro-Chef | 00:14

  3. Re: Kopfschüttelnd abwinken

    SelfEsteem | 00:13

  4. Re: 7850 ist ein Geheimtipp

    spantherix | 00:10

  5. Das wäre nur konsequent, doch es bleibt ein Problem.

    Neuro-Chef | 00:10


  1. 23:20

  2. 21:09

  3. 20:58

  4. 20:12

  5. 20:06

  6. 19:57

  7. 17:54

  8. 16:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel