Interview: 'Videos im Internet sind auf dem falschen Weg'
Golem.de: Wie wird die Entwicklung Miro finanziert?
Jesse Patel: Wir werden von einer gemeinnützigen Organisation finanziert, die unsere Mission für wichtig hält.
Golem.de: Wie würden Sie Ihre Mission beschreiben?
Jesse Patel: Wir streben eine Zukunft an, in der jeder den gleichen Zugang zu Videos hat und Geld keine Rolle spielt. Natürlich kann man einwenden, das gibt es schon jetzt bei YouTube. Dort kann ja jeder seine Videos einstellen. Aber dort hat man keine Kontrolle über die Inhalte.
Wir wollen ein System, über das jeder seine Videos verbreiten kann, ein System, das so einfach ist wie YouTube, aber bei dem man seine Inhalte nicht an ein Angebot wie YouTube zu dessen Bedingungen abgibt. Wir wollen, dass die Produzenten die Kontrolle über ihre Videos behalten, wie sie produziert und genutzt werden. Und wir wollen, dass der Nutzer im Mittelpunkt steht, dass so wenige Stellen zwischen den Nutzern und den Anbietern stehen wie möglich. Wir sind gegen ein Monopol auf Onlinevideos, wir wollen lieber Wettbewerb.
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Öhm, auch. Aber das wäre nicht erwähnenswert. Du abonnierst einen Video-Newsfeed. Und...
Aha. Mit dem Ding kann ich also feststellen, ob es unter dem Suchbegriff X neue Youtube...
kt
And the times, they are changing... Hallo? Was soll er denn noch können? Käffchen? Also...
Miro ist schon ein Player, aber eben nicht nur.
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