Linux-Kernel 2.6.25 erweitert Scheduler

Anzeige

Während ACPI nun die Wärmeregelung durch die Kontrolle verschiedener Geräte, wie der Lüfter, beherrschen soll, unterstützt nun auch der Grafiktreiber i915 Resume und Suspend. Damit soll der Treiber die Energiesparmodi auch korrekt umsetzen, wenn kein X-Server läuft. Ferner können durch den Radeon-Treiber nun Karten mit r500- und rs690-Chips den Direct Rendering Manager (DRM) verwenden, um zumindest 2D-Beschleunigung zu erhalten. Die Entwicklung steht hier noch am Anfang, in Zukunft sind weitere Fortschritte zu erwarten.

Wie üblich sind einige neue Treiber in den Kernel eingeflossen. Etwa für ENC28J60- und RDC-R6040-Netzwerkkarten und für Marvell-6440-SAS/SATA-Chips. Darüber hinaus sind wieder einige neue Audiotreiber hinzugekommen, unter anderem für Asus VX1, RV610/RV630-HDMI-Audio und Dell-OEM-Laptops mit ALC268.

Freuen dürfte einige Anwender die Aufnahme des WLAN-Treibers Ath5k. Er ist der Nachfolger des bekannten Madwifi-Treibers für Atheros-Chips, der jedoch selbst durch seine Abhängigkeit von einem proprietären Modul nie in den Kernel gelangen konnte. Ath5k hingegen nutzt OpenHAL und ist GPL-lizenziert. Zudem ist der Treiber für rtl8180- und rtl8185-WLAN-Karten enthalten.

Spannend war es auch während der Kernel-Entwicklung. Die Programmierer integrierten nämlich einen Patch, der nur noch GPL-lizenzierter Software den Zugriff auf das USB-System im Kernel gibt. Das führte beispielsweise dazu, dass sich der Ndiswrapper, mit dem sich Windows-Netzwerktreiber laden lassen, nicht mehr nutzen ließ. Das funktioniert derzeit wieder, da die Entwickler doch noch eine Änderung am Kernel durchführten. Der Ndiswrapper selbst ist nämlich GPL-kompatibel, ruft dann aber die Windows-Treiber auf, die natürlich nicht der GPL unterliegen. Nach Ansicht der Kernel-Programmierer liegt so jedoch kein Lizenzverstoß vor. Über den Entwickler-Kernel stolperten allerdings auch Nvidias Grafiktreiber, da die Schnittstelle init_mm zeitweise nicht mehr exportiert wurde. Das wirft zunehmend die Frage auf, wie es für Closed-Source-Treiber weitergeht.

Das USB-System ist für solche Treiber nun schon tabu, in der nächsten Version könnte es auch endgültig die proprietären Grafiktreiber treffen. Greg Kroah-Hartman macht sich dafür jedenfalls weiterhin stark. Die Vorgehensweise beim Ndiswrapper könnte den Herstellern aber weiter freie Hand gewähren - indem sie einen Lader unter der GPL veröffentlichen würden, der schließlich den eigentlichen Treiber aufruft, der weiter nur binär vorliegt.

Der Linux-Kernel 2.6.25 steht wie gewohnt als komplettes Archiv und als Patch zum Download bereit. Auch auf diversen Mirror-Servern liegen die Dateien.

 Linux-Kernel 2.6.25 erweitert Scheduler

cos3 18. Apr 2008

stimmt.. sry.. bin davon ausgegangen, dass nur suse diese art menü hat..

ufw1965 18. Apr 2008

Singsang 18. Apr 2008

Hier ist das Linux Lied, bitte alle mitsingen: http://de.youtube.com/watch?v=6B8SSKgkALc

Kapitalismus... 17. Apr 2008

http://img168.imageshack.us/img168/4423/communistzj1.png

Kommentieren




Anzeige
  1. Teamleiter IT Qualitätssicherung (m/w)
    Zalando GmbH, Berlin, Dortmund
  2. SAP Senior Entwickler (m/w)
    Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen
  3. Fachinformatiker (m/w)
    infoteam Software AG, Bubenreuth bei Erlangen, Dortmund, Zürich
  4. Senior information and computing technology (ICT) specialist (m/w)
    Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE), Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Soziale Pornos

    Facebook verliert Klage gegen Faceporn

  2. IMHO

    Warum ich nicht Diablo 3 spiele

  3. Oracle vs. Google

    Android verletzt keine Oracle-Patente

  4. F2, F8, F12

    Windows 8 startet zu schnell

  5. Redesign

    Facebook bastelt an einer veränderten Chronik


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 247 | letzter Beitrag 01:02 Uhr

  2. Kommentare: 227 | letzter Beitrag 07:56 Uhr

  3. Kommentare: 213 | letzter Beitrag 07:38 Uhr

  4. Kommentare: 145 | letzter Beitrag 23.05. 14:08

  5. Kommentare: 142 | letzter Beitrag 07:54 Uhr

Mehr


  1. Hewlett-Packard

    HP baut 27.000 Arbeitsplätze ab

  2. Oracle vs. Google

    Android verletzt keine Oracle-Patente

  3. Redesign

    Facebook bastelt an einer veränderten Chronik

  4. Festplatten

    Seagate will Lacie kaufen

  5. Soziale Pornos

    Facebook verliert Klage gegen Faceporn

  6. Referenzplattform

    Nvidias Quad-Core-Tablet "Kai" für 199 US-Dollar

  7. Android-TV

    DVB-T-Empfänger für Smartphones und Tablets

  8. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Marokko

  9. Acer Iconia Tab A700

    Android-4-Tablet mit 10-Zoll-Full-HD-Display kommt im Juni

  10. Tablets

    Samsung überholt Amazon



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Via APC: Android-PC zum Selbstbauen für 49 US-Dollar
Via APC
Android-PC zum Selbstbauen für 49 US-Dollar

Via hat mit dem "APC" ein Konzept für einen Android-PC auf Basis eines sehr kleinen Mainboards vorgestellt. Dieses Board mit vorinstalliertem Android 2.3 sowie Treibern für Maus und Tastatur soll nur 49 US-Dollar kosten.

  1. Huawei Android-4-Update für Mediapad ist da - mit Verspätung
  2. Marktstart im Mai Samsung hat Listenpreise der Galaxy-Tab-2-Tablets erhöht
  3. Motorola Kein Android 4.0 für Motoluxe und Pro+

Monitoring: Zabbix 2.0 veröffentlicht
Monitoring
Zabbix 2.0 veröffentlicht

Die freie IT-Infrastruktur-Monitoring-Lösung Zabbix ist in der Version 2.0 erschienen. Zabbix konkurriert unter anderem mit der ebenfalls freien Lösung Nagios.


Sommer-Code-Party: Mozilla startet Webmaker
Sommer-Code-Party
Mozilla startet Webmaker

Mit "Webmaker" startet Mozilla ein neues Programm, das Millionen von Webnutzern in Webmacher verwandelt. Am 23. Juni 2012 beginnt dazu die Sommer-Code-Party mit weltweiten Veranstaltungen.


Zum Artikel