IBM und Linden Lab wollen das 3D-Internet voranbringen
Second Life hinter der Unternehmens-Firewall
Was in Science-Fiction- bzw. Cyberpunk-Romanen schon ein alter Hut ist, wollen nun IBM und Second-Life-Betreiber Linden Lab realisieren: Unternehmen sollen in die 3D-Welt von Second Life geschlossene, firmeneigene Regionen integrieren können, die zwar mit dem "Main Grid" vernetzt sind, aber hinter einer Firewall sitzen und nur durch autorisierte Personen besucht werden dürfen.
IBM und Linden Lab loten derzeit laut gemeinsamer Mitteilung die Möglichkeiten aus, wie sie gemeinsam Unternehmenslösungen für die Entwicklung sicherer und individueller virtueller Welten schaffen und auf der Plattform "Second Life Grid" zusammenarbeiten können. Diese Plattform ermöglicht es Unternehmen, eine öffentliche oder geschlossene virtuelle Umgebung aufzubauen - auf Basis der Second-Life-Technik. Nun wird im Rahmen der Zusammenarbeit erstmals ein Teil des Second Life Grid hinter der Firewall eines Unternehmens eingesetzt.
In einem Pilotprojekt können Mitarbeiter von IBM das Mainland von Second Life erkunden und von dort nahtlos in die für IBM gebaute Welt hinter der Firewall wechseln, ohne sich dabei aus- und wieder einloggen zu müssen. Dies funktioniere ähnlich wie bei einem Webbrowser, der sowohl für den Zugriff auf Intranetseiten als auch für nicht gesicherte Internetseiten verwendet wird, so IBM.
Das Unternehmen will seinen Mitarbeitern damit den Zugang zu öffentlichen und geschlossenen Regionen auf einer Second-Life-Benutzeroberfläche ermöglichen, "während Teile des Second Life Grid hinter der IBM Firewall für firmeninterne Zwecke vorbehalten bleiben." Ziel sei es, eine Lösung zu erschaffen, "die Firmen schnell nutzen können, um ihre Arbeit auf eine ganz neue Art und Weise zu erledigen" - eine steigende Nachfrage an entsprechenden internen und externen Kommunikationslösungen gebe es.
Auf der Virtual Worlds 2008 Conference zeigen beide Unternehmen, wie Regionen auf dem Second Life Grid hinter der Firewall von IBM gehostet werden. Der Einsatz des Second Life Grid hinter der IBM-Firewall soll auch eine Umgebung ermöglichen, "in der neue Inhalte, Datensätze und interne Kommunikation wie Chat, IM und Voice gesichert geschaffen werden können, während gleichzeitig eine Verbindung zu der Vielfalt von nutzergenerierten Inhalten auf dem Mainland von Second Life besteht."






Tolles gezuckel! Sieht aus wie die esten 3D-Animationen auf meinen 80386 mit 33Mhz...
kT.
Gabs doch alles schon. Vor langer, langer Zeit...
kT.
3D Internet ist so sinnvoll, wie ein Auto mit Blumenkästen. Es kommt in erster Linie auf...
Kommentieren