IDF: Nehalem-Workstation mit 32 Threads, Tukwila in Betrieb
Basieren alle bisher genannten Xeons im Wesentlichen auf der Core-Architektur, so war Gelsinger bei deren Nachfolger Nehalem weiterhin recht sparsam mit neuen Informationen. Immerhin zeigte er eine Nehalem-Workstation mit vier Sockeln, in denen je ein Quadcore-Prozessor saß. Dank des mit Nehalem wieder eingeführten HyperThreading führte dieser Rechner 32 Threads parallel aus - oder hätte es zumindest tun können.
Mindestens 4 der 16 physikalischen Kerne langweilten sich laut den Angaben der Thread-Auslastung auf dem Monitor des Rechners nämlich ständig. Offenbar ist die Zeit mit Desktop-Anwendungen für derart viele Kerne immer noch nicht reif, auch wenn Gelsinger erneut Simulationen von Strömungsdynamik bemühte. Diese Aufgaben lassen sich sehr gut parallelisieren, wie das auch für Raytracing gilt.
Um zu zeigen, was sich mit Nehalem ohne Mithilfe der Grafikkarte anstellen lässt, führte Pat Gelsinger eine Raytracing-Version des Spiels Quake 4 vor - wenn auch in diesem Fall nur als vorberechnetes Video. Während dies wenig beeindruckend wirkte, so ist eine Vorführung in der kleinen Hausmesse des IDF, dem "Technology Showcase", schon überzeugender: Ein einzelner Quad-Core-Nehalem berechnet hier mit 16 Threads Szenen mit Rauch und Partikel, die einen Meteoritenaufprall darstellen. Für die dahintersteckende Physiksimulation sorgt die von Intel übernommene Havok-Engine.
Für solche Spielereien propagiert Intel immer wieder seine eigenen Befehlssatzerweiterungen, aktuell wird da mit Nehalem SSE 4.2 beworben. Mit der nächsten Architektur und deren Prozessor "Sandy Bridge", der 2010 erscheinen soll, folgen dann die "Advanced Vector Extensions" (AVX). Da Programmierer einige Zeit brauchen, um neue Befehle voll einzusetzen, will Intel noch im Laufe des aktuellen IDF die AVX-Dokumentation veröffentlichen.
Das Thema Grafik und 3D beendete auch Gelsingers Vortrag - mit dem inzwischen schon sagenumwobenen Projekt "Larrabee". Gelsinger führte hier seine Ein-Folien-Politik fort und legte die Grafik vom letzten IDF erneut vor. Fest steht damit nach offizieller Intel-Lesart also nur, dass es sich um viele kleine x86-Kerne handelt, die von einem großen Cache gefüttert werden. Laut Pat Gelsinger hätte er aber in seinen knapp 30 Jahren bei Intel "noch nie soviel Begeisterung" bei Softwareentwicklern außerhalb des Unternehmens - also vermutlich auch Spieleentwicklern - für eine neue Intel-Architektur gesehen.
Immerhin verriet der Intel-Vize noch, dass es neben Integer- und Gleitkomma-Instruktionen rund 100 neue Spezialbefehle für Larrabee geben soll. Gelsingers Aussage auf der Bühne des IDF lautete: "Die Zeit der Rendering-Pipelines neigt sich ihrem Ende entgegen." Das darf als klare Kampfansage an Nvidia und AMD gewertet werden.
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'Was ist beeindruckender um ESP zu vermarkten? Ein Auto das ESP verfügt und mit ESP...
Welche isn das?
Hatte ich erst letztens bei dem Notebook meiner Mutter. Ursache war sinngemä...
Ich finde die zweite Option spannender.. ^^
Das mag ja sein, aber das hat definitiv NICHTS mit Win oder Linux zu tun!
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