Acid3-Test: Webkit und Opera erreichen 100 Punkte (Update)

Weiterer Fehler im Acid3-Test behoben

Wenn es um Fehlerbehebungen geht, liegen das Webkit-Projekt von Apple und der norwegische Browser-Hersteller Opera mit ihren Browser-Engines offenbar ganz vorne. Beide Browser haben den Acid3-Test fast bestanden und 100 Punkte erreicht. Nur kleine Fehler sollen die beiden Projekte noch plagen, darunter einige kosmetische und der Umstand, dass der Acid3-Test selbst nicht ganz fehlerfrei ist. Wer jetzt tatsächlich Erster war oder ist, ist derzeit schwer auszumachen.

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Von den 100 Einzeltests, die sich in weitere kleine Tests unterteilen, sollen sowohl Opera in einer internen Version als auch Nightly-Builds von Webkit den Acid3-Test soweit bestehen, dass zumindest die Äußerlichkeiten stimmen. Damit haben Entwickler der beiden Browser nicht einmal einen Monat seit der Fertigstellung des Acid3-Tests gebraucht, um die bestehenden Fehler auszumerzen und die in Teilen fehlende Unterstützung bestehender Standards hinzuzufügen.

Opera
Opera
Verglichen mit dem Acid2-Test ist dies eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung. Der auf Cascading Stylesheets spezialisierte Test offenbarte grundlegende Probleme in den meisten Browser-Engines, so dass die Behebung dieser Probleme bei einigen Herstellern mitunter noch andauert. Opera und Webkit sind offenbar flexibel genug, um Fehler deutlich schneller zu beheben.

Webkit
Webkit
Als Erstes meldete Opera am Abend des 26. März 2008 das Bestehen des Tests, allerdings in einer öffentlich nicht zugänglichen Version und mit Einschränkungen. Zumindest optisch soll der Test bestanden sein. Die Entwickler weisen jedoch darauf hin, dass die interne Version noch Probleme hat. Opera hat in den letzten Monaten, seitdem der Acid3-Test angekündigt wurde, an vorhandenen Fehlern im Browser gearbeitet und noch fehlende Standards hinzugefügt. Ob und wann die Fortschritte der internen Version in offizielle Opera-Versionen übernommen werden, ist noch nicht klar.

Firefox-Entwickler Asa Dotzler gratulierte Opera dann auch gleich zu dem Erfolg. Keine 7 Stunden später, während die Opera-Entwickler in Norwegen vermutlich bereits im Bett lagen, musste der Entwickler des Acid3-Tests (Ian Hickson) nach Mitternacht einen Fehler im Test selbst beheben, auf den ihn Apple-Entwickler hinwiesen. Ob Opera den Test jetzt immer noch besteht, ist derzeit nicht bekannt.

Das Webkit-Projekt hingegen konnte noch in der Nacht (nachmittags Ortszeit, da die Entwickler zum Teil in den USA arbeiten) ein erfolgreiches Bestehen vermelden. Die Webkit-Engine, die unter anderem auch für den Unterbau von Apples Safari verantwortlich ist, soll nur bei der Animation nicht das gewünschte Ergebnis liefern, da diese nicht ganz flüssig abläuft. Kleinere Probleme soll es, wie bei Opera, auch noch geben.

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The Animator 26. Sep 2008

Ohne genau zu wissen, was Acid3 unter flüssiger Animation versteht, sei angemerkt, dass...

rene2002 30. Mär 2008

Das mit dem Speicher wage ich zu bezweifeln. Opera kommt lediglich mit Standard...

serious 28. Mär 2008

sinnvoll? nein. grundsätzlich machbar? ja. aber acid3 wird wohl nie flüssig laufen (sag...

ikshateemel 28. Mär 2008

Also ich bin kein professioneller Webdesigner (werde ich mit der Einstellung auch nie...

Esquilax 28. Mär 2008

Wo genau liegt denn das Problem bei der imdb? Ich konnte auf der Startseite keine...

Kommentieren


mantrag.com / 28. Mär 2008

Opera hat’s eben drauf

BEIER-CHRISTIAN.eu / 28. Mär 2008

Geht es jetzt im Web wieder vorwärts?

Gibt's doch gar nicht / 27. Mär 2008

Das war schnell - 100/100



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